Gennburg fordert Sieg gegen Helmstedt

Michel Sperling von der TSV Burgdorf III versucht vergeblich, sich gegen zwei Gegenspieler durchzusetzen. (Foto: Holger Staab)

In der Handball-Oberliga will die TSV Burgdorf III am Sonntag einen Schritt Richtung Klassenerhalt machen / Bei einer Niederlage würde der Abstiegskampf beginnen

ALTKREIS (st). Mit großen Schritten geht es bei den Handballern in der Saison 2019/2020 in die entscheidende Phase: In der Oberliga Niedersachsen stehen nur noch sechs Spieltage auf dem Programm und der Lehrter SV und die TSV Burgdorf III wollen sich vor den letzten Partien eine gute Ausgangsposition verschaffen, um bis zum Ende der Spielzeit in der Spitzengruppe mitmischen zu können (LSV) oder den Klassenerhalt frühzeitig sicherzustellen (TSV III). Die A-Jugend der TSV Burgdorf bereitet sich schon langsam auf das Viertelfinale in der DHB-Pokalrunde vor und hat am Wochenende TV Großwallstadt in Burgdorf zu Gast.
Noch sechs Spiele bis zum Saisonende am 2. Mai und der Lehrter SV hat seinen Platz hinter Spitzenreiter MTV Braunschweig und Sportfreunde Söhre langsam gefunden. Ein 2. Platz ist noch möglich, aber auch der 3. oder 4. Platz wären nach der durchwachsenen Serie 2018/2019 ein Erfolg. Am Sonnabend, 14. März, ab 19 Uhr kann die Mannschaft um Trainer Lutz Ewert einen Schritt in Richtung Vizemeisterschaft machen. Mit dem VfL Hameln kommt eine abstiegsbedrohte Mannschaft nach Lehrte in die Halle an der Schlesischen Straße und geht es nach Ewert, sollte sein Team einen deutlichen Sieg bejubeln können. Dazu gehört aber zunächst eine konzentrierte Vorstellung und eine engagierte Leistung von der ersten Minute an.
Der LSV hat nach dem 33:28-Sieg am vergangenen Wochenende bei der HSG Schaumburg-Nord gute Chancen auf eine Topplatzierung am Ende der Saison. In den letzten sechs Partien dürfen sie viermal in eigener Halle auflaufen und haben nur zwei Auswärtsspiele. Allerdings müssen sie noch beim Favoriten Braunschweig antreten, der in dem Spiel gegen Lehrte schon vier Spieltage vor Saisonende die Meisterschaft perfekt machen kann. Zunächst ist das Spiel gegen Hameln aber im Fokus von Florian Kahl und seinen Mitspielern. Wenn sie ähnlich konsequent agieren wie zuletzt und Torwart Patrick Kassner wieder gute Paraden zeigt, dann sollte ein weiterer Heimsieg sichergestellt werden können.
Für die TSV Burgdorf III geht es am Sonntag, 15. März, ab 17 Uhr nicht um eine Spitzenplatzierung. Das Team um Coach Sven Gennburg will einen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen und dazu HF Helmstedt-Büddenstedt bezwingen. Gegen den direkten Konkurrenten um die Plätze 8 bis 12 soll ein Sieg geschafft werden. Aber die Burgdorfer haben in eigener Halle nicht immer überzeugen können und der Kader für Sonntag steht noch nicht. Tobias Ratsch plagt sich mit Beschwerden im Knie und wird Gennburg wohl nicht zur Verfügung stehen.
Der 33:29-Hinspielsieg sorgt aber für Optimismus in den TSV-Reihen. Helmstedt ist bezwingbar, aber nur mit einer konzentrierten Leistung von der ersten Minute an. Können Niko Blanke und seine Mitspieler den Heimvorteil nutzen und gewinnen, wäre die Situation in der Tabelle entspannter - bei einer Niederlage steckt die TSV hingegen mitten im Abstiegskampf.
Auch die Burgdorfer haben in den letzten sechs Saisonspielen neben vier Heimspielen nur zwei Auswärtsspiele auf dem Programm. Das könnte im Kampf gegen den Abstieg und um den möglichen 8. Platz ein Vorteil gegenüber den anderen Mannschaften sein. Schon am Ende der Hinrunde hat die TSV III mit einigen Erfolgen in Serie viele wichtige Punkte gesammelt. Das könnte nach Helmstedt auch bei TV 1887 Stadtoldendorf, gegen HSG Schaumburg-Nord, gegen HSG Plesse-Hardenberg, beim VfL Hameln und am letzten Spieltag, 2. Mai, gegen MTV Großenheidorn gelingen.