Für die Ramlinger kam früh das Aus

RSEer unterlagen im Viertelfinale gegen VfV 06 Hildesheim

RAMLINGEN (de). Deutlicher konnte Trainer Kurt Becker vom SV Ramlingen/Ehlershausen nicht vor Augen geführt werden, dass sich seine Ramlinger Spieler nicht als Hallenspezialisten eignen. „Immerhin haben wir bei dem mit insgesamt 2.000 Euro dotierten „Sieben Berge Cup“ in Alfeld die Vorrunde überstanden und damit unser Minimalziel erreicht“, gab sich Ramlingens Coach bescheiden, was die Erfolgsaussichten seiner Mannschaft betraf.
Allerdings benötigte der RSE bereits in der Vorrunde eine Portion Glück, um bei Punktgleichheit mit TuSpo Lamspringe aufgrund des besseren Torverhältnisses in die Zwischenrunde einziehen zu können. Der SV Ramlingen/Ehlershausen, der in Alfeld mit der Besetzung Christopher von Moltke im Tor, Christopher Blaschke, Tjark Miener, Patrick Richter, Michael Rodriguez, Marc Matthesius, Jan-Ove Edeling und Nazmi Karak auflief, trennte sich im ersten Vorrundenspiel vom Bezirksligisten TuSpo Lamspringe mit 1:1, wobei Marc Matthesius für die Führung seiner Mannschaft sorgte. Danach besiegte der SC Langenhagen die Lamspringer mit 1:0, so dass die Ramlinger im abschließenden Gruppenspiel gegen SC Langenhagen punkten mussten oder nicht höher als mit einem Tor Unterschied verlieren durften. Dass ihnen mit der 2:3-Niederlage eine Punktlandung gelang, hatten sie in erster Linie Nazmi Karak zu verdanken, dem nach Toren des SCL durch Yilmaz Dag, Sevkan Bulut und Michael Habryka, bei einem Gegentreffer von Robert Hauk zum 1:2, noch kurz vor Spielschluss das Tor zum 2:3 gelang, wodurch der RSE noch in die Zwischenrunde einziehen konnte.
In der Zwischenrunde hatte es der RSE dann mit dem VfV 06 Hildesheim zu tun. Der Oberligist ließ von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, dass er ins Halbfinale einziehen wollte. Ein geglückter Start mit zwei schnellen Toren warfen die Ramlinger schon früh auf die Verliererbahn. Am Ende stand es 6:0 für den VfV 06 Hildesheim, der sich mit dem Sieg ebenso für das Halbfinale qualifizieren konnte, wie der SV Alfeld (2:1 gegen TuSpo Schliekum), TSV Havelse (2:1 gegen Arminia Hannover) und FC Eintracht Northeim (6:3 gegen SC Langenhagen).
Im Halbfinale qualifizierten sich dann der SV Alfeld mit einem 5:0- Sieg über den VfV 06 Hildesheim und der FC Eintracht Northeim mit einem 3:2- Sieg über den TSV Havelse für das Finale. Das Endspiel entschied der Außenseiter SV Alfeld mit einem 6:4- Sieg über den klassenhöheren Landesligisten FC Eintracht Northeim zu seinen Gunsten und sorgte damit für die größte Überraschung der Neuauflage des 15. Fußball-Hallenturniers um den Sieben-Berge-Cup (vormals Lotto-Cup). Dritter wurde im Neunmeterschießen VfV Hildesheim vor TSV Havelse (3:1).