Friesen Hänigsen peilt eine bessere Platzierung an

Die Mannschaft des TSV Friesen Hänigsen: stehend v.l. Sven Osterloh, Benjamin Otte, Jan Rumohr, Stefan Hauke, Murat Özden, Jan Schultz, Alexander Klingberg, Patrick Schlüterbusch, Trainer Uwe Springfeld; knieend v.l. Fesih Özden, Sven Heinemann, Arkadius Macek, Kevin Ketz, Tim Schreiber, Simon Schreiber, Marco Klingberg, Jason Mau, Murat Yüksel. Es fehlen: Maximilian Dummer, Malte Zuknik, Manuel Winkelmann, Lennart Liebenau, Sven Wedemeyer, Tobias Judel, Mike Stäckler, Betreuer Stefan Karnath. (Foto: kd)
 
Trainer Uwe Springfeld (rechts) mit vier seiner insgesamt sechs Neuzugänge (v.l.): Fesih Özden, Arkadius Marek, Benjamin Otte, Murat Yüksel. (Foto: kd)

Nachwuchsspieler sollen für breitere Leistungsstärke sorgen

HÄNIGSEN (kd). Es sind nunmehr schon über fünf Jahre ins Land gegangen, seitdem der TSV Friesen Hänigsen in der Kreisliga das letzte Mal die Gelegenheit bekam, den Aufstieg in die Bezirksliga zu schaffen. Als Vizemeister hinter dem Aufsteiger SV Adler Hämelerwald bot sich den „Friesen“ die Möglichkeit, über eine Relegationsrunde noch den Aufstieg in die Bezirksliga zu schaffen. Nach dem imponierenden 6:1-Auswärtssieg beim TSV Bemerode hätte den Hänigsern im Heimspiel gegen den SC Rinteln vor über 800 Zuschauern bereits ein Unentschieden zum Aufstieg gereicht. Doch spielten die Nerven bei der damals sehr jungen Mannschaft nicht mit: 0:2 lautete aus Hänigser Sicht das Endergebnis. Aus war der Traum von der Rückkehr in den Bezirk.
Wer darauf hoffte, dass die „Friesen“ nach der Vizemeisterschaft in der Saison 2008/2009 in den darauf folgenden Jahren Versäumtes nachholen würden, wurde enttäuscht. In den folgenden Spielzeiten sprangen nur die Ränge 13 und 10 heraus. Anders verlief die Saison 2011/2012, in der die „Friesen“ als Tabellenvierter lange Zeit sogar zu den Aufstiegsaspiranten zählten. Nach dem 12. Tabellenrang in der Saison 2012/2013 schafften es die Hänigser in der jetzt abgelaufenen Saison nach einer miserablen Hinserie wenigstens noch, mit dem 9. Rang einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen.
„Das ist auch in dieser Saison unser Ziel," sagte Hänigsens Trainer Uwe Springfeld, der die Messlatte aber nicht zu hoch hängen will. „Unser Ziel muss es sein, einen Platz zwischen Rang 6 und 9 zu belegen“, legte sich Hänigsens Trainer Uwe Springfeld fest, der im Laufe der vergangenen Saison vom Kotrainer zum Chefcoach aufstieg, als er den bisherigen Trainer Jürgen Jung ablöste, der aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig ausschied.
Uwe Springfeld konnte jetzt zwar nicht mit spektakulären Neuzugängen aufwarten, doch gelang es dem Hänigser Trainer, einige ehemalige Spieler wieder zu ihrem Heimatverein zurückzuholen. So Benjamin Otte nach seinem studienbedingten Aufenthalt in Göttingen. Mit Sven Wedemeyer kehrt ein Leistungsträger vom SV Ramlingen/Ehlershausen II zu den „Friesen“ zurück. Allerdings wird der 28-jährige Mittelfeldspieler nur bedingt den Hänigsern zur Verfügung stehen, da er beruflich in Hamburg tätig ist, wo er dann alle zwei Wochen mit einer Gastspielerlaubnis für einen Hamburger Verein aufläuft. Mit Tobias Judel und Fesih Özden schlossen sich zwei Spieler von Eintracht Obershagen dem Nachbarn an. Aus der 2. Mannschaft der „Friesen“ rücken Peter Galeszka und Arkadius Macek in die 1. Mannschaft auf.
„Ich verfüge jetzt über einen Kader von 24 Spielern. Das sollte ausreichen, um unsere gesetzten Ziele zu erreichen", hofft Uwe Springfeld, der allerdings nicht verhehlt, dass ihn der Abgang von Malte Bork zum SV Ramlingen/Ehlershausen II schmerzt. „Ich hätte Malte gerne behalten. Was er für uns wert ist, hat man in der Rückrunde gesehen, wo er uns nach seinem Auslandsaufenthalt wieder zur Verfügung stand. Neben Malte Bork verlässt auch Daniel Henke mit unbekannten Ziel den TSV Friesen Hänigsen.
Die Hänigser sind beim Marktspiegel-Pokalturnier nicht nur Gastgeber der Gruppe B, wo die „Friesen“ vor heimischem Publikum in ihrer Vorrundengruppe auf den TSV Engensen II ( (Montag, 21. Juli, 18.00 Uhr), SC Wedemark (Mittwoch, 23. Juli, 18 00 Uhr) und MTV Mellendorf ( Donnerstag, 24. Juli, 19.30 Uhr) treffen, sondern sie richten auch am Mittwoch, 30. Juli, die Halbfinalspiele beim Marktspiegel-Pokalturnier aus.