Felixson fordert optimale Einstellung

Lars Eichelmann gehört, auch durch seine Schnelligkeit bei Gegenstößen, zu den besten Torschützen der TS Großburgwedel. (Foto: Holger Staab)

HSG Nienburg ist zu Gast bei Spitzenreiter TS Großburgwedel

BURGWEDEL (hs). Die Saison der Turnerschaft Großburgwedel in der Handball-Oberliga ist noch lang und sie soll mit der Niedersachsenmeisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga enden. Deshalb hat Trainer Heidmar Felixson seine Spieler im Januar auch nicht geschont und für körperliche Fitness gesorgt. Am Sonnabend, 19. Februar, beim Heimspiel gegen HSG Nienburg soll sich das auszahlen, aber besonders zum Saisonende sollen die TSG-Spieler keinen Kräfteverschleiß spüren.
„Das hat im Januar und zuletzt bei einige Spielen zu einem nicht so guten Eindruck geführt“, meinte Felixson, „aber am Ende einer langen Serie müssen wir entscheidende Spiel gewinnen und mit guten Kondition ausgestattet sein.“ Der ehemalige Handballprofi weiß, wovon er spricht und hofft auf seine Mannschaft, die es ihm mit guten Leistungen danken wird. Die Begegnung am Sonnabend ab 19 Uhr in der Halle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“ sollte eine leichte Aufgabe für den Spitzenreiter sein. Die HSG Nienburg ist in der abstiegsbedrohten Zone und wurde bereits im Hinspiel in Nienburg mit 44:30-Toren deklassiert.
Die TSG wird ihren konsequenten Weg weiter gehen und sollte sich von der HSG nicht stoppen lassen. Dennoch müssen Mirko Thieme und seine Mitspieler auch dieses Spiel erst für sich entscheiden. „Gegen uns spielen alle mit mehr Motivation und wollen eine Überraschung schaffen“, sagte Coach Felixson, der deshalb seine Spieler vor Nachlässigkeiten warnt. Auch eine abstiegsbedrohte Mannschaft kann über sich hinauswachsen, wenn sie eine Schwächphase des Favoriten erkennt.
Dennoch ist ein deutlicher Erfolg der TSG zu erwarten. Wenn Robertas Pauzuolis und Co die besten Torschützen der Gäste, die Rückraumspieler Manuel Rasch und Stephan Voigt ausschalten können, in der Abwehr konsequent zupacken und im Angriff zu ihren Spiel finden, dann steht einem weiteren doppelten Punktgewinn nichts im Weg. Der Vorsprung an der Tabellenspitze ist nach dem 32:32-Unentschieden beim MTV Vorsfelde mittlerweile auf zwei Punkte zusammengeschmolzen, dennoch sollte der Tabellenzweite HSG Northeim am Sonnabend noch keine Gefahr darstellen.