Faustballer verpassen Aufstieg

Haben den Sprung in die 2. Bundesliga verpasst: Stefan Olders (stehend von links), Tom Olders, Elias Böhm, Christian Kupisch, Hoger Harnack und Klaus Volkmann sowie Marco Volkmann (knieend von links), Pascal Denecke, Yannick Volkmann und Laurenz Volkmann. (Foto: privat)

In Hamburg verliert die Mannschaft der TSV Burgdorf ihre beiden Spiele

Burgdorf (r/fh). Die Faustballer der TSV Burgdorf haben den Aufstieg in die 2. Bundesliga verpasst. Sie hatten sich in der Regionalliga Süd überraschen den Meistertitel geholt und damit für die Aufstiegsrunde in Hamburg am 19. und 20. Februar qualifiziert. "Allein das ist schon ein großer Erfolg für uns gewesen", betont Spielertrainer Holger Harnack. Zu den Spielen gegen die Aufstiegskandidaten aus den anderen Regionalligen und auf die Abstiegskandidaten aus der 2. Bundesliga reisten die Burgdorfer als Außenseiter an.
In Hamburg verfehlten sie ihr Minimalziel, die Endrunde am Sonntag zu erreichen, da sie beide Spiele am Samstag gegen den Bayer 04 Leverkusen und den ETV Hamburg verloren. "Die Enttäuschung darüber war riesengroß, gerade weil man in beiden Spielen jeweils die Möglichkeit hatte zu gewinnen. Leider fehlte in den entscheidenden Momenten das Glück oder die Präzision", sagt Harnack.
Gleich in ihrem ersten Spiel mussten sie gegen den ungeschlagenen Meister der Verbandsliga Rheinland Bayer Leverkusen antreten. Die ersten beiden Sätze gingen hochverdient jeweils mit 11:5 an die Rheinländer. Eine Umstellung brachte dann mehr Sicherheit in das Burgdorfer Team, sodass sie die Sätze 3 und 4 mit jeweils 11:9 für sich entschieden. So musste der 5. Satz die Entscheidung bringen. Dort gelang es der TSV sogar, sich beim Stand von 10:9 einen Matchball zu erspielen. Doch die darauffolgende Angabe ging knapp ins Aus und Leverkusen holte sich den spannenden Satz mit 14:12. "Leverkusen war der zu erwartende schwere Gegner, der mit seinen druckvollen Angaben die Burgdorfer Hintermannschaft immer wieder vor Probleme stellte. Mit ein bisschen Glück hätte man trotzdem das Spiel gewinnen können", resümiert Harnack.
Im zweiten Spiel trafen die Burgdorfer auf den Gastgeber ETV Hamburg. Durch das erste verlorene Spiel waren sie allerdings unter Zugzwang, das Spiel zu gewinnen, um sich für die Endrunde am Sonntag zu qualifizieren. Die ersten beide Sätze gewannen sie mit 10:12 und 6:11. Durch Unkonzentriertheiten gingen die folgenden Sätze dann aber mit 11:7, 11:9 und 11:6 verloren und die TSV-Mannschaft war damit ausgeschieden.
Trotz aller Enttäuschung blickt Spielertrainer Harnack optimistisch nach vorne. "Wir werden es auf jeden Fall wieder versuchen und schon in der kommenden Feld-Saison alles tun, um an den Aufstiegsspielen teilnehmen zu dürfen", sagt er. Das werde allerdings nicht ganz einfach, da für einige junge Spieler im Frühjahr die Abiturprüfungen anstünden.