Erste Auswärtshürde für TTK Großburgwedel

Tischtennis 2. Bundesliga Nord Damen

GROSSBURGWEDEL (r/jk). In der 2. Tischtennis-Bundesliga Nord der Damen absolvierte der TTK Großburgwedel bislang drei Heimspiele, in denen sich der Aufsteiger nicht nur mit guten Leistungen empfahl, sondern beim 5:5 gegen den TTVg WRW Kleve auch schon den ersten Punktgewinn bejubeln durfte. Am Sonntag (14 Uhr) wartet beim TuS Uentrop nun die erste Auswärtshürde.
Bei Spitzenspielerin Laura Matzke war der Knoten gegen Kleve geplatzt, doch jetzt gab ihre Absage zum Bundesranglistenfinale in Nattheim Anlass zur Sorge. „Ein anstrengendes Turnier wie diese Rangliste würde meiner anfälligen Schulter nicht gut tun. Ein längerer Ausfall in der Liga wäre wahrscheinlich, und das ist ja nicht Sinn der Sache“, zeigte sich der Neuzugang sehr mannschaftsdienlich. Und die Nummer eins verbreitete sogar Optimismus, denn ein Unentschieden sei in Uentrop durchaus vorstellbar. Beim Trip nach Nordrhein-Westfalen werden wahrscheinlich Natalie Horak, Kadrina Junker, Nina Tschimpke und auch Youngster Amelie Rocheteau an Bord sein. „Wir entscheiden dann erst vor Ort wer im Doppel und Einzel antritt, und die Hoffnung auf Punkte ist natürlich da“, glaubt auch Teamcoach Michael Junker an eine Chance.
Diese positive Vision resultiert aus 2:4 Punkten bei den Gastgeberinnen, darunter das sehr mühevolle 6:4 gegen Neuling DJK Blau-Weiß Münster. Auf der Spitzenposition ist der TuS mit Alexandra Scheld gut besetzt, sie zählte in den vergangenen Jahren zu den stärksten Spielerinnen, Matzke bilanzierte zuletzt ein knappes 3:2. Im unteren Paarkreuz fordern zwei ehemalige Mädchen-Nationalspielerinnen den TTK, und wie immer ist das Match über den Live-Ticker auf der Homepage des Deutschen Tischtennis-Bundes unter http://www.tischtennis.de Ball für Ball zu verfolgen. Zufriedenheit bei einem kleinen Zwischenfazit ließ Vorsitzender Volker Sbresny erkennen: „Unser Aufstieg wurde nicht nur im Verein gut aufgenommen, wir durften auch bei unseren Fans zahlreiche neue Gesichter begrüßen. Die zweite Liga stellt doch einen Anreiz dar, dementsprechend positiv ist die Stimmung bei allen.“ Sportlich sei er angenehm überrascht, wie gut die Spielerinnen bislang mithalten konnten, und Matzke habe sich voll integriert. „Ich bin sehr gespannt, wie es auswärts läuft und, wie sich die Saison weiter entwickelt“, sagt Sbresny.