Erfolgsserie des TuS Altwarmbüchen wurde unterbrochen

Dirk König hat sich als Spieler auf der Außenbahn der Viererkette einen Stammplatz beim TuS Altwarmbüchen erkämpft. (Foto: Klaus Depenau)

Gegen FC Lehrte soll wieder eine Serie gestartet werden

ALTWARMBÜCHEN (mj). Gelassen nahm Markus Rang die 0:1 (0:1)- Auswärtsniederlage seiner Mannschaft vom TuS Altwarmbüchen beim souverän führenden Spitzenreiter Fortuna/Sachsenroß Hannover zur Kenntnis. „Diese Niederlage wirft uns nicht um“, ist Altwarmbüchens Trainer überzeugt. „Die Fortunen sind mit Abstand die beste Mannschaft der Bezirksliga, wie auch ihre 17 erzielten Siege beweisen“, stellt Markus Rang noch einmal klar. Tatsächlich ließen die Fortunen bisher erst drei Unentschieden und zwei Niederlagen zu. Eine davon übrigens im Hinspiel beim 1:4 in Altwarmbüchen.
„Auch am Sonntag waren wir zumindestens in der 1. Halbzeit nahe dran, den Tabellenführer zu ärgern“, behauptete Altwarmbüchens Kotrainer, der einige Chancen seiner Elf sah. Ärgerlich nur, dass die Fortunen in der 22. Minute durch Michael Karp den 1:0-Siegtreffer erzielen konnten, wobei Tim Kaufmann den Ball noch abfälschte, so dass TuS-Keeper Marcel Ullrich nicht mehr eingreifen konnte. Am Sonntag erwarten die Altwarrmbüchener in einem Altkreisderby den FC Lehrte. Im Hinspiel konnten sich die TuSler überraschend deutlich mit 5:2 durchsetzen. Auch diesmal deutet einiges darauf hin, dass der Sieger TuS Altwarmbüchen heißen wird, was nicht unbedingt mit dem Tabellenstand zu tun hat. „Wir pfeifen personell aus dem letzten Loch“, ließ Lehrtes Trainer Wili Gramann bereits wissen.
Drei Rote Karten sowie einige Verletzte ließen den FC-Coach bereits auf die Suche nach Personal bei der Reserve antreten. Da passt es sich ganz gut, dass die Rotsperre von Hamsan Erdogan am Sonntag abgelaufen ist, so dass ein Spieler mehr zur Verfügung steht. Doch kommt dafür Robert Weiss nach seiner Rotsperre nach einer Notbremse auf die Strafbank. Auch der Einsatz von Gernot Leipold und Gerome Völger ist verletzungsbedingt fraglich, so dass den Hausherren zwangsläufig die Favoritenrolle zufällt.