Ein Heimsieg könnte die Situation der TSG entspannen

Lutz Heiny ist aus der Mannschaft der TS Großburgwedel nicht wegzudenken und kann aus dem Rückraum entscheidende Treffer erzielen. (Foto: st)

Gegen VfL Potsdam hofft die TSG auf ein überzeugendes Match

BURGWEDEL (st). Die TS Großburgwedel bleibt auch nach dem 30:29-Auswärtssieg beim OHV Aurich und drei Punkten Abstand auf einen Abstiegsplatz noch in Abstiegsgefahr und muss sich in den kommenden Spielen weiter für die 3.Liga empfehlen. Die Situation könnte sich aber durch einen Heimerfolg gegen VfL Potsdam am Sonnabend, 21. März, ab 19 Uhr weiter entspannen. Dazu ist aber eine konzentrierte Leistung nötig und die Mannschaft um Trainer Jürgen Bätjer hofft auf die Burgwedeler Fans, die ihr Team mit tatkräftiger Unterstützung zu einem doppelten Punktgewinn führen können.
Nach dem Heimspiel gegen den VfL Potsdam stehen für die TSG noch weitere fünf Begegnungen auf dem Spielplan der 3. Liga Nord. Dabei sollen die drei Partien auswärts und zwei Spiele in eigener Halle letztlich zum Klassenerhalt führen. Ob das gelingt, könnte aber noch bis zum 9. Mai offen bleiben. Es sei denn, die Turnerschaft kann durch eine weitere Verbesserung der Erfolgsserie (9:1-Punkte aus den letzten fünf Partien) schon frühzeitig den Verbleib in der Liga sichern. Und das soll auch passieren, denn am letzten Spieltag sind die Spieler um Lennart Koch beim voraussichtlichen Meister Wilhelmshavener HV zu Gast und da haben sie nur Außenseiterchancen.
Der Blick in die Zukunft ist aber verfrüht, denn zunächst gilt alle Konzentration dem Heimspiel gegen Potsdam. Am Sonnabend, zu gewohnter Anwurfzeit, ist viel Engagement gefragt. Im Hinspiel unterlagen die TSGer dem Gast mit 26:32-Toren und boten keine gute Leistung. Das soll sich am kommenden Wochenende ändern, zumal die Mannschaft in der Halle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“ ganz anders auftritt als in Auswärtsspielen.
In Potsdam trafen die Burgwedeler auf eine ausgeglichene Heimmannschaft, die der TSG bereits in der ersten Hälfte den Schneid abkaufte. Der VfL lag da bereits mit 18:11-Treffern in Front und kam im zweiten Spielabschnitt nicht mehr in Gefahr, obwohl Lutz Heiny und Co sich nochmal bis auf drei Tore herankämpften. Besonders Außenspieler Julius Dierberg (6 Tore) und Kreisläufer Yannick Schindel (5) machten der TSG-Defensive das Leben schwer. Aber auch die Rückrumspieler Philipp Reuter (5) und Robert Weiß (5) trafen fast nach Belieben.
In der Deckungsarbeit wird vermutlich der Schlüssel zum Erfolg liegen. Können die Burgwedeler die Würfe der Gäste abblocken und die Anspiele an den Kreis unterbinden, dann ist bereits eine Grundlage zu einem doppelten Punktgewinn gelegt. Wenn dann auch noch die Angriffe ohne allzu viele technische Fehler aufgebaut werden und die Chancen auch in Treffer umgewandelt werden, dann ist ein Erfolg realisierbar.
Aber die Gäste aus Potsdam werden sich auch gut vorbereitet zeigen und die TSG per Videostudium analysiert haben. Deshalb ist eine gute taktische Variante von Coach Bätjer notwendig, um letztlich auch erfolgreich sein zu können. Zwei Pluspunkte könnten für den Klassenerhalt vor den beiden Partien beim VfL Fredenbeck und dann nach Ostern gegen die SG Flensburg-Handewitt II ungemein wichtig sein.