Die Winterpause hat Heeßels Spielern nicht gutgetan

Önder Duyar gehört seit seinem Wechsel aus Ramlingen nun schon seit drei Jahren zum Stammpersonal des Heesseler SV. (Foto: Klaus Depenau)

Heeßel muss wieder etwas für das Punktekonto tun

HEESSEL (mj). Noch zur Winterpause zählte der Heesseler SV als Tabellendritter zum erweiterten Kreis der Titelanwärter in der Fußball-Bezirksoberliga. Doch damit ist es nun vorbei. Nur ein Punkt aus drei Spielen ließen die Mannschaft von Trainer Niklas Mohs zwar nur auf den 5. Platz abrutschen, doch ist der Spitzenreiter Arminia Hannover jetzt in weite Ferne gerückt, wie der Abstand von 18 Punkten belegt. Auch, wenn die Heeßeler noch mit drei Spielen im Rückstand sind. So ist es jetzt an der Zeit, mit Siegen den Anschluss zur Tabellenspitze zu halten, um nicht in der Grauzone des Mittelfeldes zu versinken. Heeßels Coach Niklas Mohs sieht sogar noch eine weitere Gefahr. Durch eine erhöhte Anzahl von Absteigern könnte sein Team noch einmal in Gefahr kommen. Doch sind die Heeßeler davon derzeit zehn Punkte entfernt.
So muss nach den Vorstellungen des HSV-Trainers nun endlich ein Sieg nach der Winterpause her. Besser wäre es, wenn sogar zwei Siege verbucht werden können. Am Sonntag erwartet der kleine HSV zu Hause den 1. FC Wunstorf, der als Vierzehnter auf einem Abstiegsplatz steht. Schwieriger dürfte die Aufgabe am kommenden Dienstag werden, wenn der Heesseler SV in einem Nachholspiel am 20. April von 18.30 Uhr an beim Tabellenneunten TSV Stelingen antreten muss, der trotz der 3:6- Niederlage beim Spitzenreiter Arminia Hannover zu überzeugen wusste.
Die Chance, bereits am vergangenen Wochenende etwas zur Verbesserung des Punktekontos zu tun, vergaben die Heeßeler durch eine vermeidbare 2:4 (1:2)- Niederlage beim TSV Mühlenfeld. Zwar konnte Jens Röhl in Hagen in der 21. Minute die 1:0- Führung der Hausherren durch Alessandro Busse aus der 16. Minute zum 1:1 ausgleichen, doch waren es dann ein Eigentor von Florian Jackowski (40.), das 3:1 durch Suliman Ahmi (62.) und ein Treffer von Christian Furchert (75.), die den Neustädter Vorortverein auf 4:1 davon ziehen ließen, ehe Mark Wielitzka mit seinem Tor zum 2:4 in der 87. Minute den Schlusspunkt in einer torreichen Begegnung setzte.