Derby überschattet andere Handballtermine

Im Hinspiel in Burgwedel ging es zur Sache. Hier stoppen die Burgdorfer Yannick Dräger und Hendrik Pollex den Burgwedeler Chris Meiser. (Foto: st)

TSV Burgdorf II möchte sich für Hinspielniederlage revanchieren

ALTKREIS (st). In der Handballregion Hannover ist das Derby zwischen der TSV Burgdorf II und TS Großburgwedel am kommenden Wochenende das wohl am meisten beachtete Sportereignis. Die beiden Drittligamannschaften werden sich, wie schon in den vergangenen Nachbarschaftsduellen, nichts schenken und den sicherlich zahlreichen Zuschauern eine spannende Partie liefern. In der Oberliga hat der Lehrter SV eine schwere Aufgabe bei der HSG Schaumburg-Nord und die A-Junioren der TSV Burgdorf sind in der Jugendbundesliga beim SC Magdeburg klarer Außenseiter.
Mit einem knappen 28:26-Erfolg konnte die Turnerschaft Großburgwedel im Oktober des vergangenen Jahres das erste Derby zwischen der TSG und der TSV Burgdorf II gewinnen. Es war wieder die erwartet intensive Partie zweier Teams auf Augenhöhe. So wird es auch am Sonnabend, 22. Februar, ab 19.30 Uhr erwartet. Die junge Burgdorfer Garde mit vielen jungen Talenten trifft auf eine auswärtsschwache TSG, die aber in Burgdorf voll konzentriert auflaufen will und die schwachen Begegnungen in fremden Hallen vergessen machen möchte.
Die Spieler um Coach Sven Lakenmacher dagegen wollen eine Wiedergutmachung für die Pleite in Burgwedel. Sie wollen Fehler im Aufbauspiel vermeiden und gegen die beiden Gästetorwarte Jörg-Uwe Lütt und Markus Hammerschmidt eine gute Chancenverwertung realisieren. Gelingt das in einer vermutlich voll besetzten Sporthalle der Gudrun-Pausewang-Schule, dann könnte die TSV einen wichtigen Sieg verbuchen und nach Punkten in der Tabelle der 3. Liga etwas näher an die TSG heranrücken.
In der dritten Auswärtsbegegnung in Folge beim Tabellennachbarn HSG Schaumburg-Nord will der Lehrter SV am Sonnabend ab 18 Uhr in der Oberliga einen Auswärtssieg erreichen. Dazu müssen leichte Fehler vermieden werden. In der Abwehr erwartet Trainer Martin Kahle ein gutes Stellungsspiel von seinen Akteuren.
Der SC Magdeburg gehört in der Jugendbundesliga zusammen mit den Füchsen Berlin zu den beiden Ausnahmeteams, die die Meisterschaft unter sich ausmachen werden. Die TSV Burgdorf kann den Trainingsmöglichkeiten und den Voraussetzungen, die die Spieler dort vorfinden, nur hinterher schauen. Dennoch konnten die TSV-Spieler um Heidmar Felixson das Hinspiel in eigener Halle gegen Magdeburg ausgeglichen gestalten und verloren nur mit 23:26-Treffern. Dieses achtbare Ergebnis oder vielleicht ein wenig mehr wollen Cedric Post und seine Mitspieler mit viel Einsatz auch am Sonntag, 23. Februar, ab 15 Uhr schaffen.
Nicht chancenlos sollten am Sonnabend ab 16 Uhr die Frauen des TuS Altwarmbüchen sein. Im Heimspiel gegen den SV Garßen-Celle II gewannen sie mit 23:21-Toren. Jetzt wollen sie diesen Erfolg in Celle wiederholen.