Der RSE kommt langsam wieder in Schwung

Mit zwei Siegen verließen die Ramlinger die Abstiegsplätze

RAMLINGEN (de). Aufatmen beim SV Ramlingen/Ehlershausen. Nach dem 4:0-Sieg vor einer Woche gegen den TSV Mühlenfeld ließ der Oberligaabsteiger am Sonntag bei Fortuna/Sachsenroß Hannover einen 4:1 (3:0)- Sieg folgen und verließ damit die Abstiegsplätze in der Fußball-Landesliga. „Sechs Punkte aus den letzten beiden Spielen und 8:1 Tore, das kann sich sehen lassen“, frohlockte nach dem Spiel Trainer Kurt Becker, dem aber sehr wohl bewusst ist, dass seiner Mannschaft noch ein langer Weg bevorsteht, ehe sie einen der gesicherten Mittelfeldplätze belegt.
An der Hebbelstraße bei Fortuna/Sachenroß stellten die Ramlinger recht frühzeitig die Weichen auf Sieg. Bereits in der 21. Minute gelang Mark Wielitzka mit einem Schuss aus 14 Metern der 1:0-Führungstreffer, dem nur drei Minuten später Sebastian Ernst (24.) nach Vorlage von Marc-Robin Becker das 2:0 folgen ließ. Mehr als eine Vorentscheidung bedeutete in der 40. Minute das 3:0 durch einen verwandelten Handelfmeter von Sebastian Ernst. Zwar bemühten sich die Hausherren nach dem Wechsel um eine Resultatsverbesserung, doch sprang nicht mehr als der 1:3-Anschlusstreffer des ehemaligen Ramlingers Sergej Ginger (77. Minute) zum 1:3 heraus. In der Schlussminute erzielte der erst in der 81. Minute für Robert Hauk eingewechselte Torjäger Manuel Brunne noch das Tor zum 4:1- Endstand für den RSE.
Bereits am Sonnabend trifft der SV Ramlingen/Ehlershausen von 15.30 Uhr an zu Hause auf den SC Uchte, der als Tabellenfünfzehnter einen der Abstiegsplätze belegt. Doch warnte Kurt Becker bereits im Vorfeld eindringlich davor, den Gegner an der Leistung der 1:12 -Schlappe vom Sonnabend gegen die TSV Burgdorf zu messen. „So ein Debakel wollen sich die Uchter nicht noch einmal erlauben“, glaubt Ramlingens Trainer. „Außerdem bin ich davon überzeugt, dass sie sich auf unserem kleinen Platz hinten reinstellen und auf Konter lauern werden. Persönlich wäre ich daher bereits mit einem 1:0-Sieg zufrieden. Das wäre die ideale Basis für unser darauf folgendes Grünkohlessen am 28. Oktober mit unseren Sponsoren.“