Der Heesseler SV ist schon ein Phänomen

Hinspielsieg beim TuS Wettbergen soll wiederholt werden

HEESSEL (de). Der Heesseler SV ist ein Phänomen. Da lässt ihr Trainer Niklas Mohs im Heimspiel gegen den SV Bavenstedt gleich sieben Spieler draußen, die noch am Mittwoch dazu beitrugen, im Stadtderby die TSV Burgdorf mit 2:1 zu besiegen, und dennoch gingen die Heeßeler als Sieger vom Platz. Und dies in einer imponierenden Art, wie der 4:1 (1:0)-Sieg beweist. Immerhin stellte sich mit den Bavenstedtern ein Oberligaabsteiger in Heeßel vor, den bis zum Spieltag nur sechs Punkte von dem kleinen HSV trennten.
Bereits der Auftakt verlief ganz nach Wunsch für die Mannschaft von Trainer Niklas Mohs. Bereits in der 12. Minute war Sven Madziarski zur Stelle, als er mit einem Abstauber für die 1:0-Führung sorgte. Danach tat sich auf beiden Seiten nicht sehr viel, so dass man kaum davon ausgehen konnte, dass noch viele Tore fallen sollten. In der 71. Minute erinnerte sich Jannis Iwan aber daran, dass er als Torjäger geholt wurde. Sein Tor aus 40 Metern Entfernung bedeutete das 2:0, dem der frühere Hänigser nur zwei Minuten darauf das 3:0 folgen ließ. Für mehr als eine Vorentscheidung sorgte Nick Poelmeyer, als er in der 78. Minute einen Handelfmeter zum 4:0 verwandelte. Zuvor sah der Bavenstedter Daniel Wiese (77.) die rote Karte. Der Anschlusstreffer des zur TSV Burgdorf wechselnden Normann Pütsch zum 1:4- Endstand (88.) aus Sicht der Bavenstedter war dann nicht mehr als ein Schönheitsfehler.
„Nun wollen wir auch unsere beiden Abschlussspiele erfolgreich gestalten“, kündigte Niklas Mohs an, dessen Elf nun punktgleich mit der TSV Burgdorf den 5. Tabellenplatz belegt. Am Sonntag gastieren die Heeßeler von 16 Uhr an beim Tabellenneunten TuS Wettbergen, den sie im Hinspiel mit 4:1 besiegen konnten. Am letzten Spieltag ist der Tabellenzweite VfL Bückeburg in Heeßel zu Gast.