Den Aufstieg von Anfang an begleitet

Holger Staab war viele Jahre lang als Pressewart der TSV Hannover-Burgdorf tätig. (Foto: Jörg Zehrfeld/Zerfi.de)

Holger Staab verabschiedet sich als Pressewart der TSV Hannover-Burgdorf

Burgdorf (ok). Er hat mehr als 400 Pressekonferenzen moderiert, war für die Akkreditierungen zuständig und hat auch noch tatkräftig an der Hallenzeitung mitgewirkt. Das Pensum, das Holger Staab absolviert hat, klingt nach einem Vollzeitjob bei den Handballern der TSV Hannover-Burgdorf. Der 59-Jährige – lange auch als freier Mitarbeiter für den Marktspiegel-Verlag tätig – erinnert sich noch gut an den Aufstieg der Burgdorfer in die erste Bundesliga im Jahre 2009. „Damals habe ich etwa 60 Stunden im Monat als Ehrenamtlicher gearbeitet. Wir waren ja nur eine Handvoll Leute, und dann ist es Schritt für Schritt nach oben gegangen.
Die TSV Burgdorf ist Holger Staabs Herzensverein, mit dem er eng verwurzelt ist. In der A-Jugend hat er in der Oberliga, der damals höchsten niedersächsischen Spielklasse, gespielt. Wegen einer Knieverletzung musste er die Karriere früh beenden, ist dann schon mit 22 Jahren Trainer der 1. Herren geworden, hat mit anfangs fünf Spielern in der Saison den Klassenerhalt in der ersten Kreisklasse geschafft. „In all den Jahren ist keine Burgdorfer Mannschaft, mit der ich verbunden war, abgestiegen“, blickt Holger Staab zufrieden zurück.
Er hat die Erfolgsgeschichte der TSV Burgdorf und später der TSV Hannover-Burgdorf eng begleitet, gerade der Aufstieg von der zweiten in die erste Bundesliga sei ein Quantensprung gewesen. Mit der zunehmenden Professionalisierung habe er sich auch als Pressewart ein bisschen zurückgezogen, zumal ihn sein Hauptjob beim Telekommunikationsunternehmen htp auch immer mehr gefordert habe. Holger Staab: „Unsere hauptamtlichen Mitarbeiter sind dann doch noch mehr am Puls der Zeit.“ In Sachen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist für Staab jetzt erst einmal Schluss, aber seiner großen Handball-Liebe, der TSV Hannover-Burgdorf, bleibt Holger Staab natürlich immer noch verbunden und in der einen oder anderen Art und Weise auch erhalten.