Bundesliga-Abstieg kaum noch zu verhindern

Laura Matzke will sich mit dem TTK Großburgwedel ordentlich aus der 2. Bundesliga verabschieden. (Foto: TTK Großburgwedel)

TTK Großburgwedel will sich ordentlich verabschieden

GROSSBURGWEDEL (r/jk). Der Tabellenneunte TTK Großburgwedel hat in der 2. Tischtennis-Bundesliga Nord der Damen eine konstante Serie von vier 3:6-Niederlagen hingelegt und wartet aufgrund dessen in der Rückrunde immer noch auf den ersten Punktgewinn. Am Sonnabend (15 Uhr) gegen den Titelanwärter TuS Bad Driburg wird sich diese Lücke auch mit größter Wahrscheinlich nicht schließen lassen.
In der Hinserie erhielt der Aufsteiger beim 3:6 zwei Punkte im Einzel von der verletzten, dreifachen Mädchen-Europameisterin, Nina Mittelham kampflos geschenkt. Inzwischen feierte die 17-Jährige mit der Einzel-Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft der Damen in Wetzlar ein furioses Comeback. Die Zuschauer dürfen sich auf das derzeit hoffnungsvollste deutsche Talent weit und breit freuen. Bei den Gastgeberinnen fehlt die etatmäßige Nummer vier Nina Tschimpke, und Youngster Amelie Rocheteau erhält bei den French Junior Open in Metz mit der Mädchen-Nationalmannschaft die Möglichkeit Erfahrungen auf internationalem Terrain zu sammeln. „Dafür freut sich Jessika Xu auf ihr Debüt in der Liga. Die 19-Jährige trainiert zweimal in der Woche, dabei lässt sie eine gute Form erkennen. Ihr fehlen lediglich die Wettkämpfe in dieser Saison. Nach dem Abitur begann sie eine Ausbildung, und im Tischtennis steht sie kurz vor dem Abschluss ihrer C-Trainerlizenz“, informiert Teamcoach Michael Junker.
Obwohl noch insgesamt fünf Partien bis zum Saisonende ausstehen, ist Junker bewusst, dass sich bei erst 5:21 Punkten der Abstieg nicht mehr verhindern lässt. Das liegt daran, dass zur kommenden Serie die eingleisige zweite Bundesliga geschaffen wird sowie eine dritte Liga komplett neu entsteht. In der aktuellen Saison steigen also die Plätze sechs bis zehn ab, an der Schnittstelle rangiert zurzeit der MTV Tostedt mit 12:10 Zählern. „Wir hatten in jedem Spiel unsere Chancen, und wurden eigentlich immer besser. Doch jetzt wollen wir uns nur noch ordentlich verabschieden. Unsere personellen Planungen für 2014/15 sind auch schon so gut wie abgeschlossen“, erklärt Junker.