Bezirksoberliga startet unter neuem Namen

Jannis Iwan vom TSV Friesen Hänigsen will in Zukunft beim Heesseler SV auf Torejagd gehen. (Foto: Klaus Depenau)

Bezirksoberliga wird dann wieder Landesliga heißen

BURGDORF (mj). Unter neuem Namen wird in der kommenden Saison die Fußball-Bezirksoberliga Hannover starten. Die ranghöchste Staffel des Bezirks Hannover wird am 7./8. August wieder als Landesliga Hannover an den Start gehen.
Nach der Novellierung der Staffeln mit einer dann eingleisjgen Oberliga wurde gleichzeitig auch eine Umbenennung der Bezirksoberliga vorgenommen. Nicht mehr dabei sein werden neben dem Aufsteiger Arminia Hannover auch die Absteiger HSC Blau-Weiß Tündern, Sportfreunde Ricklingen, MTV Ilten und der SC Twistringen, der freiwillig den Weg in die Bezirksliga antrat. Sehr zur Freude des 1. FC Wunstorf, der vom Rückzug der Twistringer profitierte und nun doch nicht absteigen muss.
Durch den Wegfall der fünf Vereine würde die künftige Landesliga nur noch elf Klubs umfassen. Tatsächlich startet sie Anfang August aber mit 18 Mannschaften in die Saison, was mit dem Abstieg der Oberligavereine Preußen Hameln 07, SV Bavenstedt und VfL Bückeburg sowie mit dem Aufstieg der vier Bezirksligameister SSG Halvestorf, TSV Pattensen, Fortuna/Sachsenroß Hannover und dem ASC Nienburg zusammenhängt, so dass die künftige Landesliga folgende 18 Vereine umfasst: Preußen Hameln 07 (Absteiger), SV Bavenstedt (Absteiger), VfL Bückeburg (Absteiger), TSV Burgdorf, SG Diepholz, 1. FC Egestorf/Langreder, Germania Grasdorf, Heesseler SV, SV 06 Holzminden, TuS Kleefeld, TSV Mühlenfeld, TSV Stelingen, TuS Wettbergen, 1. FC Wunstorf, SSG Halvestorf/Langreder, TSV Pattensen, Fortuna/Sachsenroß Hannover, ASC Nienburg.
Eine leistungsstarke Landesliga, wie auch die Experten bestätigen. Die TSV Burgdorf gehört zu den Vereinen, die bereits Vorsorge getroffen und mit neun Zugängen nachdrücklich ihre Titelambitionen angemeldet hat. Spieler wie die Oberliga-Neuzugänge Fabian Hoheisel und Patrick Hiber vom SC Langenhagen sowie Sergej Ginger vom SV Ramlingen/Ehlershausen, die Landesliagakteure Mateusz Duraj, Michael Duraj und Dennis Yeboah vom Heesseler SV, Daniel Trochymiuk vom TuS Wettbergen und die Bezirksligaakteure Julian Wenzl und Christopher Reinecke vom TuS Altwarmbüchen lassen darauf schließen, dass sich der diesjährige Tabellendritte nicht mit einer Verfolgerrolle abgeben will, sondern nur die Meisterschaft zählt.
Darauf lässt auch die Verpflichtung des neuen Kotrainers schließen. Nach der kurzfristigen Absage von Marko Kresic, der für Christian Chauoy für die Assistentenstelle vorgesehen war, wurde nun mit Volker Herfort ein neuer Kotrainer verpflichtet, der bisher ausnahmslos als Cheftrainer tätig war. So beim TSV Haimar/Dolgen in der Landesliga bis hin zum TSV Hohenhameln in der Bezirksoberliga. Es folgte dann das Engagement als Cheftrainer beim damaligen Niedersachsenligisten TSV Fortuna/Sachsenroß Hannover. Bis zum Ende der Saison war der 42-Jährige, der im Besitz der B-Lizenz ist, noch Cheftrainer beim Peiner Bezirksligisten TSV Eintracht Edemissen.
Eifrig dabei ist auch der Heesseler SV, seinen Kader für die kommende Saison zusammenzustellen. 17 neue Spieler, darunter mit Jannis Iwan vom TSV Friesen Hänigsen ein torgefährlicher Stürmer, sollen die Abgänge Sahin Amany-Malayer (TuS Kleefeld), Florian Clausing (TSV Mühlenfeld), Tobias Clausing (?), Matheusz und Michael Duraj (beide TSV Burgdorf), Patrick Heldt (SV Ramlingen/Ehlershausen), Daniel Lüders (Trainer TSV Arpke), Dennis Yeboah (TSV Burgdoprf) und Mark Wielitzka ersetzen, der für ein halbes Jahr in den USA sein Physikstudium fortsetzt.