Beim PORTA-Pokal hielten sich die Überraschungen bislang in Grenzen

Ein Beitrag von Klaus Depenau: Von den Favoriten blieb nur SC Langenhagen auf der Strecke

RAMLINGEN (de). Das unbeständige Wetter trug seinen Teil dazu bei, dass die erste Turnierwoche beim 24. PORTA-Pokalturnier nicht ganz so gut besucht war wie im Vorjahr. Doch waren es trotzdem über 1.300 Besucher, die zu den bisherigen vier Turniertagen kamen.
Nach viertägiger Pause setzt der Veranstalter SV Ramlingen/Ehlershausen am Montag kommender Woche das Turnier mit den abschließenden Spielen der Gruppe A zwischen dem TSV Havelse und dem Heesseler SV sowie dem SV Ramlingen/Ehlershausen gegen den OSV Hannover fort, ehe am Dienstag die B-Gruppe mit den Partien zwischen dem Hannover 96 II und Arminia Hannover sowie zwischen dem SC Langenhagen und dem TuS Celle FC die Vorrundenspiele beenden wird
Bevor in der 2. Turnierwoche die restlichen Vorrundenpartien ausgetragen werden, konnten sich nach der ersten Turnierwoche mit Hannover 96 II, TSV Havelse und Arminia Hannover bereits drei Teams für die am kommenden Freitag stattfindende Zwischenrunde qualifizieren.
Die besten Aussichten als vierter Teilnehmer in die Zwischenrunde einzuziehen, besitzt der Veranstalter SV RamlingenEhlershausen. Bereits nach der Vorrrunde ausgeschieden ist der letztjährige Finalist SC Langenhagen, der nach zwei Vorrundenniederlagen in der B-Gruppe genau so ausschieden ist, wie der TuS Celle FC, der ebenfalls ohne Punktgewinn blieb.
RSE und SCL ohne Chance
Der Eröffnungstag begann am vergangenen Montag mit einer Überraschung. Nicht vom Ergebnis her, sondern von der Höhe des Sieges. Mit 6:1 (3:0) deklassierte der Regionalligist TSV Havelse den SV Ramlingen/Ehlershausen. „Wir haben den Gegner förmlich eingeladen, durch unsere Abwehr zu spazieren. So hatte er es leicht, bereits zur Halbzeit mit 4:0 zu führen“, ärgerte sich Ramlingens Trainer Kurt Becker nach den Toren von Maurice Maletzki (3. und 15.), Christian Brüntjen (19.), Daniel Degner (30.), dem erneut Maurice Maletzki nach einer Stunde das 5.0 folgen ließ.
Die erste Möglichkeit zu einer Resultatsverberbesserung ließ Manuel Brunne in der 68.Minute ungenutzt, als er mit zwei Versuchen einen Foulelfmeter nicht verwandeln konnte. Ein weiterer Elfmeter führte in der 71. Minute durch Manuel Brunne dann aber mit dem 1:5- Anschlusstreffer zu einer Resultatsverbesserung, ehe in der 86. Minute Beser Aycyltak mit dem 6:1 das halbe Dutzend an Toren vollmachte.
Im zweiten Spiel des Tages gewann der Heesseler SV mit 3:2 gegen den OSV Hannover. Den Torreigen eröffnete in der 5. Minute Nikolaos Zervas mit dem 1:0 für den OSV. Nach dem Ausgleich durch Nick Poelmeyer in der 20. Minute, sorgte Moritz Peithmann in der 31. Minute für die erstmalige Führung der Heeßeler, die wiederum Nikolaos Zervas nach einer Stunde ausglich, ehe Nico Eccarius eine Minute vor dem Abpfiff noch der 3:2- Siegtreffer für den kleinen HSV gelang.
Am zweiten Turniertag demonstrierte Regionalligist Hannover 96 II seine Ausnahmestellung mit einem 5:0 (2:0)- Sieg über den SC Langenhagen. NicoGießelmann (2:9, Florian Beil (31.) mit einem verwandelten Foulelfmeter, Florian Büchler (46.), Christopher Heise (71.) mit einem Eigentor sowie Tim Wendel (82.) sorgten mit ihren Toren für den klaren Sieg der 96 gegen eine Langenhagener Mannschaft, die einige Chancen nicht zu nutzen wusste. In der 71. Minute sah der Langenhagener Torben Deppe nach einem Foulspiel die Rote Karte
Nicht so torreich ging es in der zweiten Begegnung des Abends zu, die in einem Landesligaduell Arminia Hannover mit 2:1 (1:0) gegen den TuS Celle FC entschied. Marcel Ibanez (25.)und Sebastian Schirrmacher (56.) sorgten für die 2:0- Führung der Arminen, ehe Marvin Stieler in der 59. Minute mit einem Foulelfmeter noch auf 1.2 verkürzen konnte. „Am Montag dürfen wir uns gegen den OSV keine Niederlage erlauben. Sonst sind wir draußen“, erkannte bereits Kurt Becker.
96 ist eine Klasse für sich
Am dritten Turniertag kam es in der Gruppe A zum Aufeinandertreffen zwischen dem OSV Hannover und dem TSV Havelse, das der Regionalligist durch Tore von Ahmet Kaya (13.), und zwei Toren von Patrick Posipal (23. und 33.) mit 3:0 (3:0) gewann. Mit dem Sieg qualifizierten sich die Havelser bereits für das Halbfinale.
Im zweiten Spiel des Abends wahrte der RSE durch einen 2:0 (1:0)-Sieg gegen den Heesseler SV seine Anwartschaft auf das Erreichen des Halbfinales. Die Ramlinger vergaben in dieser Partie eien Vielzahl von Möglichkeiten. So auch einen Foulelfmeter in der 68. Minute, den Manuel Brunne neben das Tor setzte.
Lediglich Mark Wielitzka traf in der 15. Minute mit einem Kopfball gegen seinen alten Verein. Das zweite Tor erzielte mit Michel Rodriguez in der 60. Minute ein weiterer Neuzugang des RSE.
Am vierten Turniertag qualifizierte sich Pokalverteidiger Hannover 96 II am Donnerstagabend mit einem 5:3 (4:1)-Sieg gegen den TuS Celle FC bereits vorzeitig für das Halbfinale, während die Celler den Einzug ins Halbfinale verpassten.. Dabei ging es in dem Spiel recht abwechslungsreich zu, wie die Chronologie der Torfolge belegt: 1:0 Lars Fuchs (6.), 2:0 Feiz Shamsin (12.), 2:1 Marcel Mundins, 3:1 Florian Beil (25.), 4:1 Conrad Azong (26.), 4:2 Benjamin Zeising (55.), 4:3 Marvin Stieler mit Foulelfmeter (80.), 5:3 Tom Merkens (84.).
Als danach auch noch Arminia Hannover den SC Langenhagen durch Tore des früheren SCLers Ertan Ametovski (5.) und Dennis Laszus (90 + 2) mit 2:0 (1:0) besiegen konnte, srand mit Arminia Hannover der zweite Halbfinalteilnehmer fest, während für die Langenhagener nach dem Spiel am kommenden Dienstag
gegen TuS Celle FC das PORTA-Pokalturnier bereits zu Ende ist.