Beim MARKTSPIEGEL-Pokal fallen nun die Entscheidungen

Sehndes Torhüter Nils Pinkerneil kann den Elfmeter von Otzes Martin Hoffmeister parieren. (Foto: Kamm)
 
Mit kritischen Blicken verfolgten die Fußballexperten in Otze das Spiel zwischen dem SV 06 Lehrte und dem TSV Friesen Hänigsen. (Foto: Kamm)

Heute werden die Endspielteilnehmer für das Finale gesucht

BURGDORFER LAND (de). Nach den Spielen im Viertelfinale vor insgesamt 300 Zuschauern um den MARKTSPIEGEL-Pokal für Kreisvereine stehen mit dem TSV Friesen Hänigsen, SV Ramlingen/Ehlershausen II, SV Hertha Otze und dem Heesseler SV II die vier Teilnehmer für das am heutigen Mittwoch in Hänigsen stattfindende Halbfinale fest. Die vier Spiele des Viertelfinales waren, bis auf die Begegnung der Ramlinger gegen den SC Wedemark, hart umkämpft. So fielen in Haimar in beiden Spielen die Entscheidungen erst nach Elfmeterschießen.
Im ersten Spiel des Halbfinales trifft am heutigen Mittwoch auf der Anlage des TSV Friesen Hänigsen von 18 Uhr an der Gastgeber TSV Friesen Hänigsen auf den Heesseler SV II. Im zweiten Spiel stehen sich von 19.30 Uhr in Hänigsen der SV Ramlingen/Ehlershausen II und der SV Hertha Otze gegenüber.
Die beiden Sieger des Halbfinales treffen dann am Sonnabend, 11. August, auf der Anlage des 1. FC Burgdorf von 17 Uhr im Finale aufeinander. Zuvor findet von 15 Uhr an das Spiel um Platz 3 der Verlierer der beiden Halbfinalspiele auf der Anlage des 1. FC Burgdorf statt.
Dotiert ist der MARKTSPIEGEL-Pokal mit insgesamt 1.100 Euro an Siegprämien,
wobei der Turniersieger 500 Euro erhält, während der Verlierer des Endspiels sich mit 300 Euro trösten darf. Der Sieger des kleines Finales erhält 200 Euro, während auf den Vierten 100 Euro entfallen.
Während die Spielzeiten in der Vorrunde sowie in den Viertel- und Halbfinalspielen noch 2 x 35 Minuten betrugen, wird die Spielzeit um Platz 3 sowie das Endspiel 2 x 45 Minuten betragen. Die Eintrittskarten für den MARKTSPIEGEL-CUP kosten auch im Halbfinale sowie in den Endspielen für Erwachsene 3 Euro, während für die ermäßigten Karten 1.50 Euro bezahlt werden muss.

TSV Friesen Hänigsen -
SV 06 Lehrte 1:0

Wie bereits zu erwarten war, stand die Begegnung zwischen dem diesjährigen Kreisligavierten aus Hänigsen und dem Vizemeister SV 06 Lehrte auf des Messers Schneide. Von Beginn an entwickelte sich in Otze eine lebhafte Partie, wobei der TSV Friesen Hänigsen bei seinem 1:0 (0:0)-Sieg ein Chancenplus zu verzeichnen hatte. „Wir haben mehr getan, um zu gewinnen“, fand Hänigsens Trainer Jürgen Jung, während Lehrtes Coach Thomas Uecker nach dem Abpfiff eingestehen musste. „In der 1. Halbzeit hätte es zwar 3:3 stehen können. Doch ist der Sieg der „Friesen“ nicht unverdient.“ Das Tor des Tages fiel sechs Minuten nach dem Seitenwechsel durch einen Kopfball von Heimkehrer Manuel Winkelmann (41.) nach Vorarbeit von Nils Bork.

SV Ramlingen/Ehlershausen II -
SC Wedemark 4:1

Torreicher ging es im zweiten Spiel in Otze zu, das die Reserve des SV Ramlingen/Ehlershausen mit 4:1 (1:0) gegen den SC Wedemark zu ihren Gunsten entscheiden konnte. Bis fünf Minuten nach der Pause war die Begegnung trotz einer 1:0-Führung der Ramlinger durch ein Tor von Florian Koch noch nicht entschieden. Erst als Mirko Blech (40.) auf 2:0 erhöhen konnte, resignierte der SC Wedemark, der nur wenig später sogar einen Doppelschlag zum 0:4 hinnehmen musste. Nachdem erneut Florian Koch (50.) zur Stelle war und das 3:0 markierte, war es Benjamin Schubert (53.), der mit dem 4:0 die beste Empfehlung für das Halbfinale abgab. Die nie aufsteckende Elf aus Bissendorf kam in der Schlussminute durch einen von Torben Tepper verursachten Foulelfmeter noch zum 1:4-Anschlusstreffer durch Dennis Doerr (70.).

SuS Sehnde -
SV Hertha Otze 7:8 (2:2) n.E.

Nervenstärke bewies der SV Hertha Otze in Haimar beim 8:7 (2:2/0:1)-Sieg nach Elfmeterschießen gegen den Klassengefährten SuS Sehnde, um als Sieger ins Halbfinale einzuziehen. „Es war ein Grottenkick von beiden Mannschaften“, fand Otzes Trainer Dirk Bierkamp. Um so mehr wurden die Zuschauer dann beim Elfmeterschießen entschädigt, nachdem es nach regulärem Spielverlauf nach den Toren der Otzer Niklas Priess (50.) und Jan Henties (58.) sowie der Sehnder Ugur Tomen (12.) und Thomas Winkler (65.) noch 2:2 stand.
Während die Herthaner mit Martin Hoffmeister nur einen Fehlschützen zu verzeichnen hatten und Jan Henties, Nehat Savucu, Christian Klyscz, Marcel Castronovo, Andreas Schaf und Marcel Kubicki zum 8:7 trafen, konnten sich bei den Sehndern nur Patrick Politze, Thomas Winkler, Julian Kaffka, Cem Aksoy und Niclas Dollinger als Torschützen feiern lassen, während Filip Redmann und Daniel Neitzke ihre Strafstöße vergaben.
„Nun wollen wir gegen Ramlingens Reserve Revanche für die unglückliche 1:2- Niederlage in der Vorrunde nehmen“, kündigte Otzes Coch Dirk Bierkamp an, während Sehndes Trainer Andreas Janizki anmerkte: „Uns war heute der Kräfteverschleiß nach unserem dreitägigen Trainingslager in Holle deutlich anzumerken.“

Heesseler SV II -
FC Burgwedel 5:3 (1:1) n.E.

Hoch her ging es im Duell der beiden Kreisklassenmannschaften zwischen der Reserve vom Heesseler SV und dem FC Burgwedel, obwohl Tore Mangelware blieben. So endete die Begegnung in Haimar nach regulärem Spielverlauf auch nur 1:1 (0:1)-Unentschieden, wobei die leicht favorisierten Heeßeler lange einem 0:1- Rückstand durch das frühe Tor des Burgwedelers Rostem Emo aus der 2. Minute hinterher laufen mussten. Erst in der 38. Minute gelang Sören Daug für Heeßel der Ausgleich. „Wir haben uns sehr schwer getan“, gestand nach dem Spiel Heeßels Trainer Olaf Herzog ein, während Burgwedels Coach Achim Köhler fand: „50 Minuten lang waren wir mehr als ebenbürtig. In den letzte zwanzig Minuten hat Heeßel aber gewaltig Dampf gemacht.“ Beim Elfmeterschießen trafen auf Seiten der Burgwedeler nur Maximilan Köhler und Achim Franke, während Zeki Eser und Max Winkler scheiterten. Als weitaus treffsicherer erwiesen sich Heeßels Spieler, die mit Julian Schmidtmann, Philipp Hackbarth, Niklas Kern und Benjamin Kern zum 5:3- Endstand.