Anpfiff gegen TuS Kleefeld ist ungewiss

Heesseler SV kann sich schon auf Winterpause konzentrieren

HEESSEL (mj). Es wäre am Sonntag (14 Uhr) das Spitzenspiel der Fußball-Landesliga: Das Verfolgerduell zwischen dem Tabellendritten Heesseler SV (26 Punkte) und dem Vierten TuS Kleefeld (24 Zähler), der gegenüber den Heeßelern aber noch mit zwei Spielen im Rückstand ist. Für den kleinen HSV aus Heeßel wäre es wohl die letzte Gelegenheit, um mit einem Sieg den Spitzenreiter VfL Bückeburg noch im Auge zu behalten. Doch will Niklas Mohs davon ohnehin nichts hören. „Ich muss es leider immer wieder sagen. Unser Ziel ist ausschließlich der Klassenerhalt. Mehr kann von unseren Youngstern wirklich nicht erwartet werden“, betonte noch einmal mit Nachdruck Heeßels Trainer.
Niklas Mohs kann sich allerdings nicht vorstellen, dass am Sonntag gespielt werden kann. „Bei uns geht derzeit gar nichts. Es käme einem Wunder gleich, wenn gespielt werden könnte.“ Da Wunder bekanntlich sehr selten sind, können sich die Heeßeler wohl schon auf die Winterpause konzentrieren. So nutzte Niklas Mohs bereits die Gelegenheit, nach der Hinrunde ein Resümee zu ziehen. „Wir haben jetzt nach 14 Spielen 26 Punkte auf dem Konto. Das ist weitaus mehr, als man von unserer jungen neuformierten Mannschaft erwarten durfte“, sagte Heeßels Coach, um sogleich die Marschrichtung bekanntzugeben, was er von seiner Mannschaft nach der Winterpause erwartet.
„Wir müssen noch 18 Spiele bestreiten. Da müssen wir uns so schnell wie möglich die Punkte holen, die wir für einen Verbleib in der Landesliga benötigen“, fordert der HSV-Coach. Bei vier Absteigern kann man davon ausgehen, dass 40 Punkte zum Klassenerhalt allemal ausreichen sollten. In der Form der Hinrunde sollte dies kein Problem für den Heesseler SV bedeuten, dessen Superstart selbst den Trainer überraschte. „So eine gute Kameradschaft wie in diesem Jahr hatten wir noch nie. Es hat sich offensichtlich bewährt, dass wir nach der abgelaufenen Saison ein paar Stinkstiefel aussortiert haben“, sagte Niklas Mohs.