„Adlern“ müssen jetzt Farbe bekennen

Abwehrspieler Marcel Hesse wird für Urlauber Jörg Karbstein die Elf des SV Adler Hämelerwald in den kommenden beiden Spielen coachen. (Foto: Klaus Depenau)

Trainer Jörg Karbstein fehlt jetzt in zwei Spielen

HÄMELERWALD (mj). Noch besteht kein Grund zur Panik, obwohl der Abstand des SV Adler Hämelerwald zu den Abstiegsplätzen in der Fußball-Bezirksliga 2 nach der 0:3 (0:0)-Niederlage beim TuS Altwarmbüchen geschrumpft ist und jetzt nur noch sechs Punkte beträgt. Doch es wäre nicht auszudenken, wenn die gestrige Nachholbegegnung gegen die auf einem Abstiegsplatz stehende Mannschaft der Sportfreunde Anderten zu Hause mit einer Niederlage enden würde (Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor). „Dann würde sich die Lage zuspitzen“, erkannte auch Trainer Jörg Karbstein, der aber guten Mutes war, als er sich nach dem Spiel in Altwarmbüchen von seinen Spielern verabschiedete, um sich mit seiner Familie zehn Tage lang im Urlaub in der Türkei zu erholen. Vertreten wird der „Adler“-Coach in den kommenden beiden Spielen von seinem Kapitän Marcel Hesse, den in Altwarmbüchen bereits nach zwanzig Minuten eine Zerrung zur Aufgabe zwang. Genau so wie bei Thorsten Schröder, der bereits nach acht Minuten gegen Andre Koster ausgetauscht werden musste. „Die beiden Spieler werden wohl genauso ausfallen wie der rotgesperrte Arwed Grontzky und der verletzte Abwehrspieler Dennis Schott. Keine leichte Aufgabe für den Aufsteiger, in den entscheidenden Spielen um den Klassenerhalt auf solch routinierte Akteure verzichten zu müssen.
Schon bei der 0:3-Niederlage in Altwarmbüchen zeigte sich deutlich, dass dem SV Adler Hämelerwald angesichts des Fehlens von einigen Stammspielern wenig einfällt, wenn er einmal in Rückstand geraten ist. Der TuS Altwarmbüchen hatte nach der 1:0-Führung durch Boris Besovic (52.) dann leichtes Spiel, um durch zwei Treffer von Dennis Beckmann (59. und 87.) noch zu einem 3:0- Sieg zu kommen. „Einen Sieg und ein Unentschieden brauchen wir wenigstens noch aus unseren vier Spielen“, wünschte sich Jörg Karbstein vor seinem Urlaubsantritt.