„Adler“ wären fast abgestürzt

In Harsum soll Mittelfeldplatz verteidigt werden

HÄMELERWALD (mj). Geschockt zeigte sich Lars Bischoff, was die Leistung seiner Mannschaft vom SV Adler Hämelerwald im Heimspiel gegen den TSV Kirchbrak betraf. „Heute haben unsere Zuschauer Schmerzensgeld verdient. Das war gar nichts, was wir gezeigt haben. Mit Dusel haben wir das Spiel gegen den Tabellenletzten noch gewonnen“, gab Hämelerwalds Trainer nach dem 3:2 (1:1)-Sieg zu.
Zweimal konnten die Gäste aus dem Kreis Holzminden durch Tore von Philipp Rebers (30.) und Jamal Omayrat (53.) die jeweilige Führung der Hämelerwalder durch Stavros Paraskevopoulos (15. durch Foulelfmeter), und Martin Ritter (48.) zum 2:2 ausgleichen, ehe erneut Martin Ritter seinem Ruf als Torjäger gerecht wurde und für den 3:2-Siegtreffer (66.) des SV Adler Hämelerwald sorgte, der sich dadurch auf den 8. Tabellenplatz der Fußball-Bezirksliga 3 verbessern konnte.
Am Sonntag müssen die Hämelerwalder beim SC Harsum (15 Uhr) den Beweis antreten, dass sie auf fremden Plätzen nicht nur Punktelieferant sind. Die Hausherren weisen als Tabellenelfter einen Punkt weniger als die Mannschaft von Trainer Lars Bischoff auf. Mit erst 13 Gegentoren verfügen die Harsumer über die drittbeste Abwehr der Liga. So ist Geduld angesagt, um beim ehemaligen Oberligisten am Sonntag erfolgreich zu sein.