„Abenteuer 2. Bundesliga“ endet für TTK Großburgwedel

Amelie Rocheteau holte beim Deutschlandpokal mit dem Team Niedersachsen die Silbermedaille. (Foto: TTK Großburgwedel)

Letztes Heimspiel gegen Tabellenvierten TTK Anröchte

BURGWEDEL (r/jk). In der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen beendet der TTK Großburgwedel mit dem Heimspiel am Sonntag (14 Uhr) gegen den Tabellenvierten TTK Anröchte die Saison. Die Gastgeberinnen belegen derzeit den achten Rang mit 9:25 Zählern, den es gegenüber dem punktgleichen Verfolger TV Kupferdreh zu verteidigen gilt.
Das Abenteuer in dieser sehr stark besetzten Liga nahm für den Aufsteiger den erwarteten Verlauf, obwohl der ein oder andere Punktgewinn durchaus noch mehr möglich gewesen wäre. Doch der Klassenerhalt war, bei dem schmalen Budget in Burgwedel, von Beginn an ein aussichtloses Unterfangen, da nur die Plätze eins bis fünf dazu berechtigen. Die Staffeleinteilungen auf Bundesebene erhalten ab der kommenden Saison eine neue Struktur, denn es wurde eine 3. Bundesliga neu geschaffen. Deshalb will die Mannschaft die Serie mit einer guten Leistung gegen den Klub aus Nordrhein-Westfalen abschließen. Noch einmal werden sich Laura Matzke, Natalie Horak, Kadrina Junker, Nina Tschimpke, Amelie Rocheteau und Jessika Xu den zahlreichen Fans präsentieren. Die erst 15-jährige Amelie Rocheteau zeigte sich gerade erst mit dem Team Niedersachsen beim Deutschlandpokal der Mädchen in Dillingen mit der Silbermedaille erfolgreich und bestätigte damit erneut ihre positive Entwicklung.
„Schön wäre ein letztes Spiel in der Liga ohne Niederlage, das ist unser Ziel. Außerdem verabschieden wir Laura und Natalie, die 2014/15 nicht mehr für unseren Verein aktiv sein werden. Unsere Neuzugänge werden wir in Kürze vorstellen“, lässt Teambetreuer Michael Junker die Katze noch nicht aus dem Sack. Nach dem äußerst unglücklichen 4:6 in der Hinrunde hat Burgwedel mit den Gästen auch noch eine Rechnung offen. „Im Anschluss an die Partie werden wir noch mit unseren Zuschauern und der Mannschaft grillen und den Ausklang feiern“, ergänzt Junker.