1:6-Niederlage macht TTK Großburgwedel sprachlos

Nina Tschimpke holte den einzigen Burgwedeler Punkt. (Foto: TTK Großburgwedel)

Deutliche Niederlage in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen

GROSSBURGWEDEL (r/jk). In der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen hat Aufsteiger TTK Großburgwedel das 1:6 im Niedersachsenderby gegen den MTV Tostedt, vor rund 70 Zuschauern, ein wenig sprachlos gemacht. So viel hatte sich die Mannschaft vorgenommen, doch die guten Vorsätze verpufften wie Schall und Rauch.
„Unsere Gäste erwischten einfach einen guten Tag. Wir hatten schon Pech bei der Doppel-Lotterie, denn wir trafen die Paarungen genauso wie wir sie nicht haben wollten“, analysierte Teamcoach Michael Junker. Prompt erwischte die Gastgeberinnen in diesem wichtigen Prestigeduell und dazu erstmalig in dieser Saison ein 0:2. Laura Matzke/Nina Tschimpke legten gegen Svenja Obst/Yvonne Kaiser ein 12:10, 7:11, 11:9 vor, doch das bessere Ende gehörte den Tösterinnen mit einem 11:6, 11:5. Natalie Horak/Kadrina Junker blieben chancenlos. Dieser Schock saß tief, doch Horak fand nach einem klaren 0:2-Satzrückstand gegen eine bundesligaerfahrene Obst besser ins Spiel, mit 7:11 sprach der fünfte Satz schließlich gegen die Tschechin.
Der Nummer eins Matzke fehlte dann ebenfalls ein Quäntchen Glück gegen Kaiser. Ein 2:1 sorgte für Hoffnung, ein knappes 8:11, 9:11 zum 0:4 brachte Ernüchterung. Nach ihren zuletzt sehr starken Leistungen ließ sich die 24-Jährige diesmal die Möglichkeit beim 9:8 im Entscheidungssatz entreißen.
Eine gute Moral und Nervenstärke bewies dann Tschimpke beim 3:11, 13:11, 11:6, 12:10 gegen die 18-jährige Maria Shiiba. Dadurch ließ sich der frühzeitige K.O. verhindern, denn parallel konnte Amelie Rocheteau gegen Anne Sewöster beim 0:3 nichts ausrichten. Nach der Pause bemühte sich Matzke gegen Obst noch um Ergebniskosmetik, da Horak nach ihr schon verloren hatte. Mit einem 7:11, 6:11, 13:11 kam nichts Zählbares mehr heraus.
„Letztendlich mussten wir nicht zwingend gegen den MTV punkten, die Niederlage ist kein Beinbruch. Wir hätten die Partie aber natürlich gern ausgeglichener gestaltet, oft gaben nur zwei, drei misslungene Bälle den Ausschlag“, sagte Junker.