Wasser für Saunagänger

Beim Dampfbad viel trinken nicht vergessen

REGION. lps/Bo. Rund 30 Millionen Menschen gehen in Deutschland mehr oder weniger regelmäßig in die Sauna, Tendenz steigend. Das hat eine Umfrage im Auftrag des Deutschen Sauna-Bundes ergeben. Saunieren entschlackt nicht nur, sondern wirkt sich auch positiv auf das vegetative Nervensystem und das allgemeine Wohlbefinden aus.
Während eines Heißluftbades erhöht sich die Körpertemperatur auf bis zu 39 Grad Celsius. Das führt zu einem künstlichen Fieber, und die extreme Wärme zerstört – wie bei echtem Fieber – vorhandene Krankheitserreger. Der Körper schwitzt und scheidet Wasser, Salz, Ballast- und Giftstoffe aus. Dadurch wirken Saunagänge und Dampfbäder reinigend auf den ganzen Organismus. Wer sich anschließend eiskalt abkühlt, steigert diesen Effekt sogar noch.
Schon bevor sich der Durst bemerkbar macht, sollte man ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Vor der Sauna auf Vorrat zu trinken, ist unnötig. Wer vor dem Saunieren schwer isst, mutet seinem Kreislauf einiges zu. Noch schlimmer ist es mit gänzlich leerem Magen. Hier droht ein Kollaps.
Eine Kleinigkeit wie zum Beispiel ein belegtes Brot vor der Schwitzkur reicht aus, um dies zu verhindern. Zwischen den Saunagängen keinesfalls essen – darin sind sich die Fachleute einig. Aber ob man auch nichts trinken soll, ist umstritten. Denn manche meinen, dass die Flüssigkeitszufuhr den Entschlackungseffekt hemmt. Allerdings gilt nach dem Saunabesuch: Der Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen muss ausgeglichen werden – auch über den Durst hinaus.