Schokolade macht schlau

Andrea Nehmer-Rommel und Gaby Frey (v.li.) mit den drei Lektüretipps aus den insgesamt 41 vorgestellten Neuerscheinungen. Foto: Georg Bosse

„eat & read“ - Neues vom Buchmarkt in der Stadtbücherei

BURGDORF (gb). Hilft Hühnerbrühe gegen Erkältungen? Ist es gesund, jeden Tag kalt zu duschen? Und haben Frauen, die gut schlafen besseren Sex? In „Schokolade macht schlau“ (Marleen Finoulst & Patrik Vankrunkelsven) klärt Stiftung Warentest Gesundheitsmythen auf. Die belgischen Ärzte und Autoren vermitteln locker und unterhaltsam medizinisches Allgemeinwissen.
Diese Neuerscheinung auf dem Buchmarkt sowie weitere 40 Bücher wurden am jüngsten „Tag des Vorlesens“ den rund 50 Besuchern der Burgdorfer Stadtbücherei, darunter die örtlichen Buchhändlerinnen Gitana Wegener und Gaby Frey, von Martha Lang aus der hannoverschen Buchhandlung an der Marktkirche ebenso locker und unterhaltsam zur Lektüre empfohlen. Die Buchliebhaber bekamen beim „eat & read“ nicht nur einen bunten Mix aus Kriminalliteratur und Kinderbüchern, aus Unterhaltungsromanen und Sachbüchern kurzweilig vorgestellt, sondern wurden auch mit Fingerfood und einem Freigetränk versorgt.
Den Lesern des MARKTSPIEGEL legten Büchereileiterin Andrea Nehmer-Rommel und FreyRaum-Inhaberin Gaby Frey folgende Titel nahe:
„Edison“ - Das Rätsel des verschollenen Mäuseschatzes.
Der Hamburger Kinderbuchautor und Illustrator Torben Kuhlmann lässt wieder die Mäuse tanzen. Auf der Suche nach einem lange verschollenen Schatz, wagen zwei kleine graue Helden eine abenteuerliche Reise auf den Grund des Atlantiks.
„Das Versprechen Dich zu finden“
Mit ihrem neuesten Werk ist Anne Youngson aus dem britischen Oxfordshire ein leises anrührendes Buch zum Thema Freundschaft, Vertrauen und Liebe gelungen. Die Engländerin Tina schreibt einen Brief an ein Museum in Dänemark. Dieser fällt dem Museumsmitarbeiter Anders zufällig in die Hände und er antwortet darauf. Tina und Anders, beide um die 60, beginnen einen regen Briefwechsel…
„Die bessere Hälfte“ - Worauf wir uns mitten im Leben freuen können.
Man kann nicht immer 17 sein trällerte schon 1974 Schlagersänger Chris Roberts. Mit „When I´m 64“ stellten Paul McCartney und John Lennon 1967 musikalisch besorgte Fragen zum Älterwerden. Darauf antwortete 1994 Udo Jürgens „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an...“ So ähnlich sehen es auch Dr. Eckart von Hirschhausen und Prof. Dr. Tobias Esch. Die Zufriedenheit und das durch Erfahrung und Reife gewachsene Glück nimmt für die meisten Menschen in der zweiten Lebenshälfte zu. Mit ihrem Buch gelingt den beiden „Glücksexperten“ ein kleines Wunder: Man bekommt beim Lesen richtig Lust aufs Älterwerden.