Ruhe bewahren, aufmerksam und langsam fahren

lps/Aw. Winterliche Straßen erfordern ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit und Vorsicht. (Foto: Relerhardt)

Tipps für Fahrten im Winterdienst bei Frost und Schnee

REGION. lps/Aw. Wer im Winter auf sein Auto angewiesen ist, sollte schon am Vortag den Wetterbericht studieren. Besonders kritisch sind die Temperaturen um den Gefrierpunkt. Durch das wechselnde Tauen und Frieren ändert sich die Fahrbahnbeschaffenheit ständig. Außerdem ist der Eisbelag bei null Grad glatter als bei strengem Frost, weil sich ein zusätzlicher Wasserfilm bilden kann. Wer kurz nach dem Losfahren eine Bremsprobe macht, bekommt so ein Gefühl für die Verhältnisse auf der Fahrbahn. Vorher muss jedoch immer in den Rückspiegel geschaut werden.
Bei Glättegefahr sollte der Sicherheitsabstand besonders groß sein. Gerade auf Kreuzungen ist auf das Verhalten der vorausfahrenden Fahrzeuge zu achten, um notfalls noch reagieren zu können. Kurz vor der Kreuzung ist es oft besonders glatt. Daher ist das Bremsmanöver frühzeitig einzuleiten. Schleichwege sind im Winter keine gute Alternative. Besonders ruhige Wohnstraßen werden häufig nicht gestreut und meist zuletzt oder manchmal gar nicht geräumt. Gefriert Regen plötzlich auf der Fahrbahn, sollte man eine Möglichkeit suchen, das Fahrzeug abzustellen und auf den Streudienst warten.
Wer trotz vereister Straße glaubt, unbedingt weiterfahren zu müssen, sollte dies mit äußerster Vorsicht tun und das Gaspedal wie ein „rohes Ei“ behandeln. Sind Räumfahrzeuge auf Autobahnen oder Landstraßen unterwegs, sollten diese nicht überholt werden.