Neues Konzept in Grün und Bunt

lps/Ww. Werden Gärten lange Zeit vernachlässigt, tut eine Neuanlage Not. (Foto: WortWechsel)

Gärten nach eigenem Gusto anlegen

REGION (r) lps/Ww. Ist ein Garten in die Jahre gekommen oder wird er um einen Neubau herum angelegt, steht ein Gestaltungsplan auf der Aufgabenliste ganz oben. Dabei müssen Bodenbeschaffenheit, Windrichtung, Sonneneinstrahlung und Schattenwurf berücksichtigt werden. Kurzum: Die Natur bestimmt den Garten.
Bestehende Bäume können zentrale Blickfänge sein. Hecken und Buschwerk können Blickachsen auf freie Landschaften markieren. Beete sorgen für Farbkleckse, Rasenflächen für optische Ruhezonen. Auch die Nutzung spielt eine Rolle. Soll der Garten ein Tummelplatz für Kinder oder Haustiere sein? Wird er als Veranstaltungsort für Grillfeste und Gartenpartys genutzt? Wollen sich seine Besitzer mit selbstgezogenem Gemüse und Obst versorgen? Oder soll er allein der Entspannung nach Feierabend und an den Wochenenden dienen?
Wer einen großen Garten besitzt, kann alle Funktionen in ihm vereinen. Doch auch kleine Gärten können vielseitig sein. Der geschickte Wechsel von Beeten und Rasenflächen, durch die ein geschwungener Weg zu einer Laube, einem Solitärbaum oder einem Teich führt, lässt das grüne Kleinod weitläufig erscheinen.
Inmitten von Stauden lassen sich auch Kräuter anbauen. Salat- und Kohlköpfe können attraktive Beetumrandungen sein. Möhrenlaub und Dill wirken in einem von Buchs umfassten Blumenrondell dekorativ.
Struktur erlangt auch ein kleiner Garten durch Stufen, Terrassen, Pergolen und geschickt platzierte Dekoration.
Blühende Kletterpflanzen können den Garten in der Vertikalen erweitern. Gartenmöbel setzen Akzente: Ein farbiger Sonnenschirm, eine Sitzbank, Kübelpflanzen, Findlinge und Leuchten geben dem Garten einen unverwechselbaren Charakter.
Ganz gleich, für welche Gestaltungsform man sich entscheidet – der Aufenthalt im Garten ist stets Balsam für die Seele.