Neuer Traum in Weiß

lps/Du. Weiß ist nicht gleich Weiß. Fachmärkte bieten unzähliche Tönungen an. (Foto: K. Spengler / kitub)

Mit Nuancen ganz gezielt Akzente setzen

lps/Du. Farbige Wände sind modern. Keine Frage. Aber auch die Farbe Weiß hat ihren Reiz. Nicht unbedingt in ihrer klassischen Form, wohl aber, wenn man mit kleinen Nuancen große Akzente setzt.
Weiß weckt Assoziationen an Leichtigkeit, Klarheit und Stille. Und bietet dabei den größtmöglichen Gestaltungsspielraum. Denn aus Neutralität kann schnell eine sehr persönliche Note werden, wenn feine Tönungen ins Spiel gebracht werden.
Wolle, Kiesel, Champagner, Vanille, Kreide, Creme und Eierschale sind einige Materialien, die bei den Farbkreationen Pate standen. So betrachtet und verwendet ist Weiß weder eintönig noch langweilig. Die Neutralität weicht schnell interessanten Effekten, wenn die unterschiedlichen Farbtöne noch mit verschiedenen Formen kombiniert werden.
Mit etwas Phantasie und Kreativität können so überraschende Kompositionen an die Wand gezaubert werden, die selbst farbenfrohe Möbel in den Schatten stellen.
Weiß lässt sich ebensogut mit dem klassisch-traditionellen als auch mit einem modernen oder einem zeitlosen Wohnstil kombinieren. Zumal keine andere Farbe so kraftvoll mit Helligkeit und Licht zu spielen versteht.
Je nach Tönung kann eine warme, reservierte, elegante oder auch leichte Atmosphäre geschaffen werden. Weiß ist die Farbe der Ästhetik und kann daher in allen Räumen zum Ambiente beitragen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich mit dieser Farbe problemlos alle Farben, sämtliche Materialien und alle Muster, sogar gewagte Designs kombinieren lassen.
Je nach Stil der Einrichtung und nach Geschmack kann Nüchternheit unterstrichen oder genauso gut Individualität akzentuiert werden. Das sorgt dafür, dass die Farbe Weiß, die lange als langweilig galt, ein vielseitiges Comeback feiert.