Zwölf Kunsthandwerkerinnen präsentierten Spitzenerzeugnisse

Kristine Vilter (Braunschweig; li.) bewies, dass die alte Kunstfertigkeit „Weberei“ auch heute noch Neues zu bieten hat. (Foto: Georg Bosse)

11. Ausstellung für angewandtes Kunstgewerbe im Stadtmuseum

BURGDORF (gb). Ein buntes Spektrum kunsthandwerklicher Arbeiten gab es am vergangenen Wochenende im Stadtmuseum Burgdorf zu erschnuppern. Die Stadt Burgdorf und der Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) hatten bereits zur 11. Ausstellung für angewandtes Kunstgewerbe eingeladen. Die Organisation lag einmal mehr bei der Malerin Gabi Hoppe (Hannover).
„Ich möchte für die Burgdorfer Stadtmuseums-Ausstellung immer wieder möglichst unterschiedliche Kunstgewerbler(-innen) gewinnen. Einige von ihnen finde ich selbst und andere schicken mir ihre Bewerbungen. Es ist immer schön, wenn es neue Künstlerinnen und Künstler gibt, die frischen Wind in das Metier bringen“, erklärte Künstlerin Hoppe.
Der Einladung, ihr handwerkliches Talent und die daraus entstandenen bzw. entstehenden Spitzenerzeugnisse in Burgdorf präsentieren zu können, waren in diesem Jahr zwölf Ausstellerinnen gefolgt. Darunter unter anderen die junge Modedesignerin und Maßschneiderin Anne Zorn („Mlle Colère“; Hannover) sowie Kristine Vilter (Braunschweig) mit ihrem feinen Gewebe vom Handwebstuhl. Während Anne Zorn ihre neue Kollektion als ein modernes Design bezeichnet, das gleichzeitig von femininer Mode vergangener Zeiten inspiriert ist, bewies Kristine Vilter, dass sie ihrem Handwebstuhl stilvolle Textilkunstwerke zu entlocken versteht.