Zweige und Äste müssen zurück geschnitten werden

Stadtverwaltung erinnert an Verkehrssicherungspflicht

BURGDORF (r/jk). Immer wieder ragen Zweige und Äste von privaten Grundstücken in Straßen, Rad- und Fußwege oder öffentliche Grünflächen hinein. Um Fußgänger, Radfahrer und Fahrzeuge nicht zu gefährden, sind Gehwege und Grünstreifen bis zu einer Höhe von 2,50 Meter, Radwege bis 3,50 Meter und Fahrbahnen bis zu einer Höhe von 4,50 Meter frei zu halten.
Damit Straßenlaternen wirksam leuchten können, dürfen sie ebenfalls nicht von Zweigen und Ästen verdeckt werden. Dabei ist auch zu beachten, dass alle Verkehrszeichen und auch Straßenschilder weiträumig von Ästen und Zweigen befreit werden, um eventuelle Rettungseinsätze nicht unnötig zu verzögern.
Die Reinigung der Gehwege, gemeinsamer Rad- und Gehwege und der Fußgängerzonen ist den Eigentümern der anliegenden Grundstücke (Reinigungspflichtige) durch die städtische Straßenreinigungssatzung auferlegt. Dies bedeutet auch, dass sowohl Unkraut und Gräser, die auf dem Gehweg eingewachsen sind, durch den Reinigungspflichtigen zu entfernen sind.
Schmutz, Laub, Papier, sonstiger Unrat und Unkraut dürfen nicht dem Nachbarn zugekehrt oder in die Rinnsteine, Gossen, Gräben oder Einlaufschächte der Kanalisation gekehrt werden.
Die Reinigung hat einmal wöchentlich, bis Sonnabend 8.30 Uhr, zu erfolgen. Die Ordnungsabteilung der Stadt Burgdorf bittet alle Haus- und Grundstückseigentümer das eigene „Grün“ entsprechend zurück zu schneiden, die Gehwege rein zu halten und so ihren Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten.