Zuwachs im Fuhrpark der Stadtfeuerwehr

Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk (rechts) übergibt den Schlüssel an Stadtbrandmeister Jörg Posenauer.

Feierliche Übergabe eines Wechselladerfahrzeuges mit Kranaufbau und Abrollcontainer

VON DANA NOLL

LEHRTE. Die Stadtfeuerwehr Lehrte hat ihren Fuhrpark erweitert – und damit tief in die Tasche gegriffen. Über 611.000 Euro hat das neue Wechselladerfahrzeug mit Kranaufbau und Abrollcontainer gekostet, das am vergangenen Samstagnachmittag feierlich in den Dienst gestellt wurde. Vor etwa 75 Kameraden und Ratsmitgliedern erfolgte die Schlüsselübergabe von Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk an den Stadtbrandmeister Jörg Posenauer, der diesen dann an den ABC-Zugführer weitergab.
Das imposante Fahrzeug wird überwiegend bei Einsätzen mit Gefahrgut gebraucht und ist „Teil, eines völlig neuen Fahrzeugkonzeptes“, wie Jörg Posenauer erklärt. Auch Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk sprach von einer „Systemmodifizierung“. Das 440 PS starke Fahrzeug bietet mit dem Wechselladerprinzip größtmögliche Flexibilität. Der Kran kann sich 360 Grad drehen und bis zu 15 Tonnen Gewicht heben. Besonders für Gefahrguteinsätze auf der Autobahn eine wichtige Funktion.
Sein Vorgänger war 2016 nach 23 Jahren auf Grund von technischer Mängel aus dem Dienst gestellt wurden. „Wir behalten die Fahrzeuge, bis sie nicht mehr gehen. Wenn es nötig wird, bekommt die Feuerwehr, was sie braucht“, so Klaus Sidortschuk, „Die Lehrter Wehr hat nun das teuerste Fahrzeug im Stadtgebiet.“
Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing hob die Stadt Lehrte lobend hervor, für ihre Investitionen in gute Ausrüstung. So soll der neue Gefahrgut-Abrollcontainer auch in der Region zum Einsatz kommen. Derzeit gibt es hier etwa 50 bis 60 Gefahrgut-Einsätze im Jahr. Der Container, der über eine eigene Stromversorgung verfügt, enthält neben der Schutzausrüstung und speziellem Zubehör, auch eine Einsatzzentrale, in der die Gefahrenstoffe und auch das weitere Vorgehen am Einsatzort besprochen werden können.
Das neue Fahrzeug wird vorerst in Hämelerwald stehen und ist noch nicht im Einsatz. Die Kameraden brauchen dafür die nötige Ausbildung, das wird noch etwa 6 Wochen in Anspruch nehmen“, erklärten die Brandmeister.