Zum Paulus-Stiftungsfest stiftete der Himmel Sonne

Klaus Fuhrmann (li.) & die „Blueswinx“ machten das traditionelle Paulus-Stiftungsfest am Südstadt-Familienzentrum zu einem swingenden Jazz-Frühschoppen. (Foto: Georg Bosse)

Für ehemalige Stiftungsvorsitzende Mrowka wird dringend eine Nachfolge gesucht

BURGDORF (gb). Wenige Minuten nachdem am vergangenen Sonntagmorgen der Frühschoppen des traditionellen Paulus-Stiftungsfestes vor und im Familienzentrum in der Burgdorfer Südstadt seinen Lauf nahm, riss die dunkle Regenwolkendecke auf und die Sonne lachte vom Himmel. Und das freute nicht nur den Veranstalter und die vielen Besucher, sondern auch den stellvertretenden Stiftungsvorsitzenden Dieter Heun: „Das ist prima. Schließlich möchten wir uns mit dem swingenden Jazz-Frühschoppen in Erinnerung bringen und mit den Menschen bei Musik, Imbiss und Getränken zwanglos ins Gespräch kommen.“
Für den swingenden Sound sorgte Drummer Klaus Fuhrmann mit den „Blueswinx“, der bereits zum dritten Mal den Stiftungs-Frühschoppen, jeweils in unterschiedlicher Besetzung, zu einem geselligen Vormittagsbrunch jazzte.
Die Paulus-Stiftung hat sich seit 2003 zur Aufgabe gemacht, in der Burgdorfer Südstadt kiezbezogene, soziale und kulturelle Projekte zu initiieren und zu fördern. Dafür sind in der Vergangenheit rund 22.000 Euro Spendengelder für diesen Stiftungszweck zusammen gekommen.
Aber die Paulus-Stiftung plagen Personalsorgen. Dieter Heun dazu: „Seitdem unsere Stiftungsvorsitzende Gertrud Mrowka verstorben ist, fehlt sie uns als „Motor“ und mit ihrem Engagement sowie mit ihren Kenntnissen des sozialen Umfeldes, für das das Paulus-Projekt ja ins Leben gerufen wurde, sehr.“ Diese höchst spezielle personelle Situation sei auch der Grund dafür, dass man trotz eines Etats von gut 4.000 Euro jährlich noch keine weiteren konkrete Vorhaben geplant habe, so Heun weiter.