Worte statt Stiefel und Fäuste

Kinderbuchautor Klaus Meyer (Rostock) und Andrea Nehmer Rommel (v.re.) mit der GHS-Klasse 7a, die drei Tage lang die „Macht des Wortes und der Schrift“ in der „Schreibwerkstatt“ kennen lernen durften. (Foto: Georg Bosse)

„Schreibwerkstatt“ in der GHS I mit dem Rostocker Kinderbuchautor Klaus Meyer

BURGDORF (gb). Im Rahmen der Burgdorfer Erzählwochen hat vom 16. bis 18. November eine so genannte „Schreibwerkstatt“ mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 7a der Grund- und Hauptschule I (GHS) mit dem Rostocker Kinderbuchautor Klaus Meyer stattgefunden.
Als finanzielle Sponsoren dieses dreitägigen Projektes hatte die Initiatorin und Leiterin der Burgdorfer Stadtbücherei, Andrea Nehmer-Rommel, die Stadtsparkasse (SSK) Burgdorf (1.500 Euro), das Organisations-Team des „Moonlight-Shoppings“ (300 Euro) in der weststädtischen Astrid-Lindgren-Grundschule sowie Teilerlöse aus dem CDU-Wohltätigkeits-Flohmarkt gewinnen können.
Ziel des Konzeptes sei es gewesen, den Jugendlichen die Chance zu geben, sich mit dem geschriebenen Wort auseinanderzusetzen und Worte für Gefühle zu finden, so Andrea Nehmer-Rommel. „Wer seine Gefühle in Worte fassen kann, braucht diese nicht mit Fäusten oder Stiefeln ausdrücken“, sagte Klaus Meyer. „Wir fanden es klasse, dass die Lehrkräfte sowie Schulleiter Uwe Dittmann für die „Schreibwerkstatt“ so offen waren und die 7a drei Tage lang vom normalen Unterricht freigestellt hat. Und weil die Stadtsparkasse schon immer kulturelle und soziale Projekte unterstützt hat, waren sehr gerne mit dabei“, erklärte Marco Henze von der SSK-Geschäftsstelle Marktstraße.
Die Klassensprecher der 7a, Kader Cömlek und Can Akdas, bedankten sich bei ihren Förderern mit je einer selbst gestalteten „merci“-Urkunde.