Wohneigentum in Burgdorf

LBS ermittelt durchschnittliche Preise für Wohnungen und Häuser

Burgdorf (r/fh). Die Landesbausparkasse (LBS) ermittelt jedes Jahr die Preise für Wohneigentum in Deutschland und schlüsselt die Daten auch für einzelne Regionen und Kommunen auf. In Burgdorf sei eine steigende Nachfrage zu verzeichnen. „Immer mehr Immobilieninteressenten weichen derzeit von den Großstädten auf das Umland aus. Denn hier lässt sich der Wunsch nach Wohneigentum meist günstiger verwirklichen“, erläutert Senior-Bezirksleiter Jörg Fechner. Dadurch steige aber auch dort der Wert von Eigentumswohnungen sowie Einfamilien- und Reihenhäusern.
Für eine Eigentumswohnung müssen Käufer in Burgdorf gegenwärtig mit einem Preis von 228.000 Euro rechnen, wenn sie 80 Quadratmeter im Neubau erwerben möchten. Das entspricht 2.850 Euro pro Quadratmeter. Bei gebrauchten Wohnungen liegen die Quadratmeterpreise bei 1.850 Euro.
Erschlossene Baugrundstücke kosten in Burgdorf durchschnittlich 245 Euro je Quadratmeter, die Einstiegspreise liegen bei 165 Euro. Für ein gebrauchtes Reihenhaus werden im Schnitt 275.000 Euro aufgerufen. Je nach Ausstattung variieren die Preise zwischen 250.000 Euro und 345.000 Euro.
Wer mehr Platz haben und ein gebrauchtes, freistehendes Einfamilienhaus kaufen möchte, muss dafür durchschnittlich 340.000 Euro einplanen. Zum Vergleich: Ein Eigenheim kostet in Hannover 480.000 Euro. In der teuersten Kategorie der Landeshauptstadt erreicht der Preis in dieser Größe bis zu 720.000 Euro.
Die Daten stammen aus der LBS-Studie „Markt für Wohnimmobilien“. Dafür wurden bundesweit 600 Immobilienexperten der LBS und Sparkassen im Frühjahr vom Marktforschungsinstitut empirica zu den aktuellen Angebotspreisen befragt. Zudem fließen die Werte der empirica-Preisdatenbank ein. Alle aktuellen Immobilienpreise aus über 900 Orten in Deutschland sind unter www.lbs-mfw.de abrufbar.