Wiedersehen am Gänseliesel

Bei einer Stadtführung haben die Otzer Triathleten und ihre Partnerinnen auch den berühmten Gänseliesel-Brunnen auf dem Marktplatz besichtigt. (Foto: SV Hertha Otze)

Otzer Triathleten unternehmen Mannschaftsfahrt nach Göttingen / Einige Teilnehmer wohnen mittlerweile in Berlin, Nienhagen und Nordstemmen

OTZE (r/fh). Zusammen mit ihren Partnerinnen haben die Otzer Triathleten eine Mannschaftsfahrt nach Göttingen unternommen. Insgesamt 21 Männer und Frauen sind mit Autos und Zug in die Universitätsstadt gefahren und haben dort gemeinsam ein Wochenende verbracht. Für einige der Teilnehmer sind die jährlichen Mannschaftsfahrten eine der wenigen Gelegenheiten, sich mal wieder zu treffen und auszutauschen. Denn die Triathleten haben zwar alle einmal in Otze gewohnt, sind mittlerweile aber nicht nur über die Burgdorfer Ortsteile verstreut, sondern wohnen zum Teil in Berlin, Nienburg, Nordstemmen und Nienhagen.
In Göttingen hat die Gruppe in der Sternwarte viel über das Wirken von Carl Friedrich Gauß erfahren und den ersten elektromechanischen Telegraphen in Augenschein genommen. Bei einer Stadtführung haben sie die Altstadtgassen erkundet und unter anderem den Marktplatz mit dem Alten Rathaus und dem Gänseliesel-Brunnen besichtigt. Auch ein Besuch der Aula der Universität und der "Karzer-Räume" standen auf dem Programm. Das sind vier ehemalige Gefängniszellen für Studenten, von denen es früher hieß: Wer nicht mindestens eine Nacht dort verbracht habe, sei kein ordentlicher Student gewesen.
Entgegen der Wetterprognose blieb es auch am Sonntag bis zur Abreise sonnig und der angekündigte Regen blieb aus. So konnten die Otzer Triathleten ihre Mannschaftsfahrt in einem Biergarten am Rathaus ausklingen lassen, bevor sie wieder den Heimweg antraten.