Weiterhin kein Rotstift bei den Burgdorfer Feuerwehren

Ortsbrandmeister Tim Kories (l.) legte seinen Rechenschaftsbericht 2014 vor. (Foto: Georg Bosse)

Otzes Ortsbrandmeister Tim Kories zum Oberbrandmeister ernannt

OTZE (gb). Der Dank, den Otzes Ortsbürgermeister Carl Hunze sowie der Vorsitzende des Burgdorfer Feuerwehrausschusses, Gerald Hinz, den Feuerwehrleuten als Gäste der Jahreshauptversammlung für ihr freiwilliges Engagement aussprachen, war und ist mehr recht als billig. Denn kurz zuvor hatte Ortsbrandmeister Tim Kories eindrucksvoll Rechenschaft über die im Vorjahr insgesamt 6.015 ehrenamtlich geleisteten Dienst- und Einsatzstunden abgelegt.
Der Stundenzahl lagen 19 Alarmierungen zugrunde, die sich unter anderem aus Einsätzen (278 Std.) und allgemeinen Diensten, wie beispielsweise Spezialausbildung „Gefahrgut“ (1.701 Std.), zusammensetzten. „Die Stadt Burgdorf braucht alle Ortswehren, was durch den professionell abgearbeiteten Einsatz beim letztjährigen „Läufer/Gutenberg“-Brand unter Beweis gestellt wurde. Dabei waren die „unheimlichen“ Vergiftungen etlicher Einsatzkräfte eine ernste Thematik“, verdeutlichte der Feuerwehrausschussvorsitzende zum wiederholten Mal. Deshalb wurde im Haushalt bei Feuerwehren auch nicht der Rotstift angesetzt, obwohl eingespart werde bis es „quietscht“, so Hinz. Das bedeutet für das Feuerwehrbudget 2015 weiterhin 26.000 Euro jährlich für laufende Kosten sowie 13.000 Euro für kleinere notwendige Investitionen. „Im Rahmen ihrer Möglichkeiten stattet die Stadt ihre Feuerwehren gut aus“, bestätigte Tim Kories.
Die üblichen Ernennungen und Ehrungen nahm der Ortsbrandmeister und Stadtbrandmeister Heinrich Schlumbohm (Ramlingen/Ehlershausen) vor. Ernannt wurden Melissa Nettelroth (zur Feuerwehrfrau), Marcel Meyer, Niklas Preisker, Frederik Rathjen, Hogir Savucu (alle Feuerwehrmänner), Anna-Lena Holstein (Oberfeuerwehrfrau), Ivo Schirmer (Oberfeuerwehrmann), Alexander Jung (1. Hauptfeuerwehrmann), Jan Bertke (Oberlöschmeister) und Tim Kories (Oberbrandmeister).
Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für langjährige Feuerwehrzugehörigkeit erhielten Heiner Raupers (40 Jahre), Horst Gahre (50 Jahre) sowie Friederich Hünecke und Heinrich Raupers (60 Jahre).