Weihnachtspost in schweren Zeiten

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des ambulanten Hospizdienstes Karin Judel (von links), Brunhilde Monecke und Heike Pfennig schreiben die Weihnachtspost für kranke, sterbende und trauernde Menschen und ihre Angehörigen. (Foto: Chrisi Herrmann/privat)

Ehrenamtliche des ambulanten Hospizdienstes verschicken Karten an Schwerkranke, Angehörige und Hinterbliebene

Altkreis (r/fh). Zu Weihnachten haben Ehrenamtliche des ambulanten Hospizdienstes liebevoll gestaltete Karten mit persönlichen Worten an Schwerkranke, Angehörige und Hinterbliebene verschickt. "Damit wollen wir Trost und Anteilnahme spenden", sagt Manuela Fenske-Mouanga, Leiterin des ambulanten Hospizdienstes, der für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze zuständig ist.
Einige der betreuten Familie haben schwere Monate des Abschieds und der Trauer hinter sich, andere befinden sich im Kampf um die letzte Zeit des Lebens. Die Adventszeit und der Jahreswechsel seien für sie erfahrungsgemäß besonders belastend. In diesem Jahr komme die Kontaktbeschränkung aufgrund der Corona-Epidemie noch erschwerend hinzu. In dieser Situation sei die Beratung und Begleitung besonders wichtig.
Doch auch für den ambulanten Hospizdienst selbst war 2020 nicht einfach. Zum einen mussten die Angebote und die persönliche Begleitung an die jeweiligen Vorgaben angepasst werden, zum anderen sei auch die Spenden-Akquise schwierig gewesen. Ein Grund war die Absage von Veranstaltungen, bei denen der ambulante Hospizdienst Burgdorf, Lehrte, Sehnde Uetze sonst auf sich aufmerksam machen kann. Deshalb ist er in diesem Jahr besonders auf Unterstützung angewiesen. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite www.kirchenkreis-burgdorf.de/ambulanter-hospizdienst.html.