VVV und Stadt Burgdorf präsentieren neues Weihnachts-Abo

Eine „Wilde Party“ wird am 8. Mai im Theater am Berliner Ring gefeiert. (Foto: Theater für Niedersachsen)

Attraktive Geschenkvariante für drei Gastspiele im Theater am Berliner Ring:

BURGDORF (r/jk).Mit dem neuen Weihnachts-Abonnement präsentieren der VVV und die Stadt Burgdorf eine nicht alltägliche Geschenkidee für die kommende Weihnachtszeit. Das bis zum 24. Dezember erhältliche Angebot berechtigt die Beschenkten, bis zum Saisonende im Juni 2015 drei Gastspiele des Theaters für Niedersachsen im Theater am Berliner Ring anzuschauen.
Dabei besteht beim Abokauf die Auswahl unter fünf Bühnenstücken: „Elling“ (Schauspiel, 23. Januar 2015), „Victor/Victoria“ (musikalische Komödie, 13. Februar 2015), „Er verging wie der Rauch“ (Literarische Collage, 13. März 2015), „Eine wilde Party“ (Musical, 8. Mai 2015) und „Schnee“ (Schauspiel, 12. Juni 2015). Sie beginnen jeweils freitags um 20.00 Uhr. Bereits um 19.30 Uhr startet eine kostenlose Einführung in das Bühnengeschehen. Das Weihnachts-Abo gibt es bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Tel. 05136/1862. Der Preis beträgt für alle Sitzplätze 32,90 Euro (VVV-Mitglieder: 29,90 Euro).
Im Zentrum des Schauspiels „Elling“, das auf einem norwegischen Erfolgsfilm von 2002 basiert, stehen zwei sympathische Neurotiker. Ihr Rückweg in ein normales Leben gestaltet sich zu einem hürdenreichen Hindernislauf mit etlichen Komplikationen. In der um einen Geschlechterwechsel kreisenden musikalischen Komödie „Victor/Victoria“ lebt die Welt der Varietés und Travestie im Paris der 1930er Jahre wieder auf. Für die von Henry Mancini komponierte swingende Musik gab es 1983 einen Oscar.
An den Ausbruch des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren erinnert die Literarische Collage „Er verging wie der Rauch“. Gedichte, Lieder, Feldpostbriefe und Spielszenen vermitteln einen authentischen Eindruck der damaligen Zeitumstände. Andrew Lippas „Eine wilde Party“ ist ein leidenschaftliches Musical, deren mitreißend-jazzige Tanznummern die goldenen 1920er Jahre in New York widerspiegeln.
Das Schauspiel „Schnee“ (nach dem gleichnamigen Roman von Nobelpreisträger Orhan Pamuk) nimmt eine brisante und brandaktuelle Thematik auf. Im Mittelpunkt des Geschehens steht ein in Frankfurt lebender türkischer Dichter und Journalist, der für eine Reportage in sein anatolisches Heimatdorf zurückkehrt. Eine dort lebende junge Frau soll ihn auf seinen Wunsch als Ehefrau nach Deutschland begleiten. Als das Dorf durch Schneefall mehrere Tage von der Außenwelt abgeschnitten ist, gerät der Deutschtürke zwischen die Fronten westlich orientierter Gruppen und der in alten Glaubenstraditionen verhafteten Landbevölkerung.