VVV-Theater spielt eine hintergründige Bühnensatire

Das VVV-Theater in Aktion: Hier bei der Komödie „Buddha spricht nur mit Männern. (Foto: VVV)

„Jetzt aber schnell !“ zu einer besonderen Premiere am 16. November

BURGDORF (r/jk). 16 Komödien und 8 Märchen gehören zur bisherigen Aufführungsbilanz des VVV-Theaters. Nach 16 Jahren wechseln die engagierten Laiendarsteller jetzt erstmalig die Bühnengattung. Am Freitag, 16. November, lädt das VVV-Theater zur Premiere des 2010 uraufgeführten satirischen Lustspiels „Jetzt aber schnell !“ von Holger Klän ein. Die Vorstellung beginnt um 20.00 Uhr im Theatersaal des JohnnyB. (Sorgenser Straße 30). Regie führt Oliver Kornrumpf. Zwei weitere Aufführungen gibt es am Sonnabend, 17. November, um 20.00 Uhr, sowie am Sonntag, 18. November, um 15.00 Uhr. Theaterkarten sind bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, im Vorverkauf erhältlich. VVV-Mitglieder erhalten Ermäßigungen.
Ein Seminar für Zeitmanagement steht im Mittelpunkt des turbulenten Bühnengeschehens. Fünf völlig unterschiedliche gestresste Großstadtmenschen nehmen daran teil. In ihrem Alltag plagt sie ständig das Gefühl, dass der Tag eigentlich 48 Stunden haben müsste und ihnen die begrenzte Ressource „Zeit“ unter den Fingern zerrinnt. Sie wollen ihren Tagesablauf wieder in ein optimales Verhältnis mit der vorhandenen Zeit stellen. Seminarleiterin Karin Stroll (Christine Garms) und ihre Assistentin Pia Böltz (Line Polomski) versprechen schnelle Hilfe. Noch haben die Teilnehmer keine Ahnung, dass Karin Stroll an Tablettensucht und Wahrnehmungsstörungen leidet.
Zum Teilnehmerkreis gehören die Unternehmerin Petra Luschke (Carmela Cantore), die ihren Arbeitstag effizienter gestalten möchte. Natascha Rübke (Jana Teufel) will den Lehrgang unbedingt erfolgreich beenden, um vor ihrem Freund nicht mehr als Dummchen dazustehen. Die Hausfrau Grit Billmann (Simone Grickscheit) plant die Rückkehr in das Berufsleben und nutzt den Kurs zur inneren Vorbereitung. Dagegen hat den Handwerksmeister Kai-Uwe Pronz (Sven Müller) sein Chef geschickt, da er dessen Organisationsgeschick für mangelhaft hält. Hinzu kommt die Journalistin Jutta Schneidel (Kristina Isotov), die einen Bericht über den Kurs plant.
Während der ersten gemeinsamen Gespräche kommt es plötzlich zu einem Zwischenfall. Strom, Handy- und Datennetz fallen aus heiterem Himmel aus. Die Gruppe ist von der Außenwelt abgeschnitten. Zunehmende Nervosität und Hektik breiten sich aus. Nur die durch nichts aus der Ruhe zu bringende Haustechnikerin Hannelore Kramm (Heike Busch) beobachtet amüsiert, wie sich das Geschehen entwickelt. Das Seminar abzubrechen, kommt für alle Beteiligten nicht in Frage. Schließlich kommt es auf jede Sekunde an. Werden die Teilnehmer in dieser „lebensbedrohlichen“ Situation lernen, endlich wieder auf ihre innere Uhr zu hören und zu einem gelassenen Umgang mit den verfügbaren Zeitreserven zurückfinden ?