Vortrag über Sanssouci

Das Schloss Sanssouci mit seiner Parkanlage ist seit 1990 Unesco-Weltkulturerbe. (Foto: privat)

VVV-Ü50-Club lädt nach langer Corona-Pause wieder zu einer Veranstaltung ein

Burgdorf (r/fh). Nach langer Pause wegen der Corona-Epidemie lädt der VVV Ü 50 – Club für aktive (Un)Ruheständler wieder zu einem Vortrag ein. Zum Auftakt wird Jürgen Böttcher über die Schlösser und den Park von Sanssouci in Potsdam berichten. Der Vortrag beginnt am Donnerstag, 23. September, um 16 Uhr im Stadthaus, Sorgenser Straße 31. Es gelten Abstands- und Hygieneregeln. Teilnehmerkarten gibt es unter Angabe der persönlichen Kontaktdaten bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Telefon (05136) 1862.
In den Jahren 1745 bis 1747 ließ der preußische König Friedrich II vor den Toren der Residenzstadt Potsdam das Schloss Sanssouci mit seinen malerischen Weinbergterrassen errichten. Dabei ging es dem Monarchen aus der Hohenzollern-Dynastie nicht darum, ein neues Prunkschloss zu Repräsentationszwecken bauen zu lassen. Vielmehr sollte es ein Refugium werden, an dem er jenseits der anstrengenden Regierungsgeschäfte ohne Sorgen leben konnte, um sich dem Musizieren auf seiner geliebten Flöte, dem Komponieren von Sinfonien oder philosophischen Gedanken über die Staatskunst zu widmen.
In seinem Vortrag berichtet Jürgen Böttcher von der Entwicklung Potsdams und der Entstehung der Parkanlage Sanssouci, die neben dem gleichnamigen Schloss noch weitere Schlösser beherbergt. Zudem geht er darauf ein, dass der ursprüngliche Rokoko-Park ab 1840 dem damaligen Zeitgeist entsprechend in einen Landschaftsgarten umgestaltet wurde. Seit 1990 steht Sansoucci mit den anderen Schlössern und Parks von Potsdam und Berlin auf der Unesco-Welterbeliste.