Vorsicht, wenn falsche Enkel anrufen

Auch Stadtsparkassen-Vorstand Thomas Pötsch (li.) unterstützt die polizeiliche Aufklärungsmaßnahme zum Thema „Betrügerischer Enkeltrick“, die Polizeikommissar Jörg Windfuhr (re.) in Burgdorfer Geldhäusern durchführte. (Foto: Georg Bosse)

Polizei Burgdorf klärt mit Präventivaktion auf

BURGDORF (gb). Als „Enkeltrick“ wird ein Vorgehen verstanden, bei dem sich Betrüger meist gegenüber älteren und/oder hilflosen Personen als deren nahe Angehörige ausgeben, um unter Vorspiegelung falscher Sachverhalte oder einer Notlage an deren Bargeld oder sonstige Wertgegenstände zu gelangen.
Um den „Enkeltricksern“ ihr Handwerk so schwer wie möglich zu machen, startete die Burgdorfer Polizeiinspektion (PI) in Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Hannover und dem Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen eine Aufklärungsaktion in den örtlichen Geldinstituten und ihren Filialen in den umliegenden Ortschaften. Dazu besuchte Burgdorfs Kontaktbeamter Polizeikommissar Jörg Windfuhr die Hannoversche Volksbank, die Sparkasse Hannover und die Stadtsparkasse Burgdorf, um dort gedrucktes Informationsmaterial in frei zugänglichen Bereichen auszulegen.
Die Informationen beinhalten nützliche Hinweise für Mitarbeiter der Banken und Sparkassen und Verhaltenstipps für die „möglichen Opfer“.
Damit es dazu erst gar nicht kommt, sollten bei einem Anruf, der mit „Rate mal, wer hier spricht..“ eingeleitet wird, möglichst sofort alle „Alarmglocken“ schrillen. „Die Menschen sollten misstrauisch werden, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die man als solche nicht kennt. Und man sollte kurzerhand die Polizei informieren, wenn einem eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt“, bittet Jörg Windfuhr um erhöhte Wachsamkeit.