Von Barrierefreiheit profitieren Menschen mit und ohne Behinderungen

Die Gruppe um Andrea Widmer und Birgit Bode (v. li.) zeigte zum „Europäischen Protesttag“ mit einem aufklärenden Infostand zum Thema „Barrierefreiheit“ auf dem Burgdorfer Schützenplatz Flagge. (Foto: Georg Bosse)

Forderung nach Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

BURGDORF (gb). Der zum „Europäischen Protesttag“ proklamierte 5. Mai möchte auf die Situation von Menschen mit Behinderungen in Deutschland aufmerksam machen. Ziel des Aktionstages ist die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Dafür zeigten am vergangenen Marktsamstag in Burgdorf das Ambulant Betreute Wohnen (ABW) der Behindertenhilfe Burgdorf/Berkhöpen (BBB) sowie der Treffpunkt der Lebenshilfe für geistig Behinderte in der Hannoverschen Neustadt mit einem Informationsstand auf dem Schützenplatz Flagge.
Seit 14 Jahren hat es sich die „Aktion Mensch“ zur Aufgabe gemacht, Demonstrationen, Informationsgespräche, Podiumsdiskussionen und andere Aktionen rund um den „Europäischen Protesttag“ zu bündeln. In diesem Jahr drehte sich alles um das Thema „Barrierefreiheit“. Denn Barrierefreiheit ist die Grundvoraussetzung für eine inklusive Gesellschaft. Deshalb machte die Burgdorfer Gruppe um Birgit Bode (Treffpunkt) und Andrea Widmer (ABW) interessierten Marktbesuchern und Passanten mit einem Quiz und leichtverständlichen Broschüren deutlich, dass alle Hindernisse und Zugangsbarrieren zu beseitigen seien - gemäß dem Motto „Jede Barriere ist eine zuviel“. Weil von Barrierefreiheit alle profitieren - Menschen mit und ohne Behinderungen.