Vom „Kino im Kopf“ zum ersten eigenen Büchlein

Regina Zorn und Bettina Anklam (ob; v. li.) mit einem Teil der kleinen AWO „Pinguin“-Autoren Charlotte, Dilan, Emirhan, Joel, Joella, Meret, Marisa, Narin, Paul, Patricia, Pia, Samuel, Simon und Steffen. (Foto: Georg Bosse)

AWO KiTa-Kinder stellten „Pingo der ängstliche Pinguin“ vor

BURGDORF (gb). Am vergangenen Dienstag haben die pfiffigen „Pinguine“ im Burgdorfer AWO KiTa-Familienzentrum ihre erstes eigenes Büchlein vorgestellt. „Die Idee, mal selbst ein Buch zu „schreiben“ und zu bebildern, stammt von den Kindern der Pinguin-Gruppe, die häufig eigenen Lesestoff von zuhause mitgebracht haben“, erklären die Erzieherinnen und Projektbetreuerinnen Bettina Anklam und Regina Zorn.
Um die Frage zu klären, wie überhaupt eine Geschichte entsteht und in ein Buch kommt, holte man sich Rat bei der hannoverschen Kinderbuchautorin Eva Korhammer. Nach ihrer Empfehlung, erst einmal das Kopfkino einzuschalten und dann den „Film“ auf Papier zu bringen, legten die AWO-Knirpse los. Im Laufe von gut sechs Monaten entstand so die kurze Erzählung „Pingo der ängstliche Pinguin“, mit der sie den Eintritt des kleinen, dreijährigen „Pingo“ in der Kindergarten beschreiben und eigenhändig illustrierten.
Unterstützt wurde das wirklich schöne Büchleinprojekt von „Clou & Classic“ in Burgdorf, wo Exemplare gegen eine Stückpreisspende um die drei Euro herum auch zu bekommen sind. Der Verkaufserlös wird für die Arbeit mit den Kindern im AWO KiTa-Familienzentrum am „Schwüblingser Weg“ Verwendung finden.