Virtuelle Feuerzangenbowle

Kleine Aufmerksamkeiten waren vor der virtuellen Feuerzangenbowle an die angemeldeten Mitglieder verteilt worden. (Foto: Kolpingsfamilie Burgdorf)

Virtuelles Treffen statt gemütlichem Beisammensein

Burgdorf (r/bs). Rund 20 Mitglieder der Kolpingsfamilie Burgdorf aus drei Generationen haben sich am gestrigen Samstag zu einer virtuellen Feuerzangenbowle getroffen.
Traditionell wird das Heißgetränk immer im Januar im katholischen Pfarrheim aufgesetzt, und die Mitglieder der Kolpingsfamilie treffen sich zum geselligen Klönschnack. Da eine persönliche Begegnung in diesem Jahr nicht möglich gewesen ist, trafen sich die „Kolpinger“ am frühen Abend auf der digitalen Plattform Zoom.
Tobias Fronia und Norbert Gebbe aus dem Vorstand hatten in den Vormittagsstunden noch kleine Aufmerksamkeiten an die angemeldeten Mitglieder verteilt. So konnte es sich jeder bei einer Tasse Kaffee und Kerzenschein vor seinem Computer daheim gemütlich machen.
Barbara Gebbe, geistliche Leiterin der Kolpingsfamilie Burgdorf, leitete den Abend mit einer kurzen Andacht ein. Unter der Überschrift „Die Kraft des Wandels“ stellte sie dabei das aktuelle MISEREOR-Hungertuch in den Mittelpunkt, das während der derzeitigen Fastenzeit auch in der Burgdorfer St. Nikolaus-Kirche das Kreuz verhüllt.
Nach einem gemeinsam gebeteten „Vater unser“ ging es zum geselligen Teil über. Im Mittelpunkt der Gespräche stand dabei natürlich, wie jeder einzelne die aktuelle Zeit erlebt. Aber auch Neuigkeiten aus dem Familien- und Freundeskreis wurden in lockerer Atmosphäre ausgetauscht. Zum Abschluss des rund zweistündigen Treffens waren sich aber alle einig: „Es war schön, sich zu treffen, doch wir hoffen, dass wir uns bald wieder persönlich begegnen können.“