Viele Pannen, keine Stürze

Während der gesamten Tour waren fast immer die Berge zu sehen, oft auch noch mit Schnee bedeckt. (Foto: SV Hertha Otze)

Die Triathleten vom SV Hertha Otze radeln vom Bodensee bis nach Salzburg

OTZE (r/fh). Wechselhaftes Wetter, mehrere Pannen, aber keine Stürze: Die Triathleten des SV Hertha Otze sind mit dem Fahrrad entlang der Alpen vom Bodensee bis nach Salzburg gefahren. An sechs Tagen haben sie dabei insgesamt rund 420 Kilometer mit vielen Auf- und Abfahrten zurückgelegt. Eigentlich war für den letzten Tag noch ein Abstecher zum Königssee geplant. Doch weil es zum Schluss hin ununterbrochen regnete, kürzte die Gruppe etwas ab und fuhr auf direktem Weg nach Salzburg. Dort verbrachten sie noch einen entspannten Tag und besichtigten die Stadt zu Fuß, bevor es wieder zurück Richtung Otze ging.
An der Tour haben Josef Lanfermann, Alfred Meyer, Hartmut Jung sowie Heinz und Friedhelm Döbel teilgenommen. Schon allein An- und Abreise waren nicht ganz ohne: Weil in den schnellen Fernzügen nicht genügend Fahrradplätze vorhanden waren, musste die Gruppe mit Regionbalbahnen Vorlieb nehmen. So hatten sie auf der Hinfahrt nach Lindau am Bodensee vier Umstiege zu bewältigen. Auf der Rückfahrt von Salzburg mussten sie sogar fünf Mal umsteigen und waren mehr als zwölf Stunden unterwegs.
Auf ihrer Reise unter anderem die Wallfahrtskirche Wieskirche; das berühmte Schloss Neuschwanstein sahen sie hingegen nur aus der Ferne. Außerdem kamen sie durch Bad Tölz und durch Gmund am Tegernsee. An den letzten beiden Tagen im Sattel wurden die fünf Otzer noch ordentlich nass und waren jeweils froh, abends ihre Unterkunft zu erreichen, um sich aufzuwärmen und die Kleidung zu trocknen.
Unterwegs hatten sie immer wieder mit kleineren und größeren Pannen zu kämpfen: So benötigte eine Fahrrad gleich am ersten Tag eine neue Kette und Kassette, weil die Schaltung herumzickte. Wegen einer Acht im Hinterrad mussten Speichen neu justiert werden. Außerdem sind bei einer rasanten Abfahrt Speichen gebrochen und ein Gepäckträger hab unter der Last der Reisetaschen nach.
So musste die Gruppe insgesamt vier Mal eine Werkstatt ansteuern. In allen Fällen hatten sie Glück, dass sie jeweils nah an einer Stadt waren und die Schäden schnell behoben werden konnten. "Die Hilfsbereitschaft war auf der ganzen Tour richtig Klasse", lobt Friedhelm Döbel.