Unterstützung für die Flutopfer

Geschäftsführer Sebastian Cramer und die stellvertretende Marktleiterin des E-Centers Weserstraße Andrea Wöhler freuen sich über die große Spendenbereitschaft der Kunden für die Flutopfer.

Die Edeka Cramer Märkte sammeln Spenden für das Bündnis "Aktion Deutschland hilft"

Altkreis (fh). Die neun Edeka Cramer Märkte haben bereits 10.000 Euro für die Betroffenen der verheerenden Hochwasser gesammelt – und bis zum Abschluss der Aktion am 14. August soll die Summe weiter wachsen. Bis dahin kommen alle Pfandspenden der Hochwasserhilfe des Bündnisses „Aktion Deutschland hilft“ zugute. Dafür können Kunden bei der Leergutrückgabe ihre Pfandbons in eine Spendenbox werfen, anstatt sie an der Kasse einzulösen. So addieren sich die vielen kleinen Beträge zu einer stolzen Gesamtsumme.
Dabei gibt es ein Novum: Zusätzlich haben Kunden auch die Möglichkeit, beim Bezahlen an der Kasse auf den nächsten vollen Euro aufzurunden, oder auch auf den nächsten vollen Zehner. Dieses Konzept soll auch alle künftigen Pfandspenden für örtliche Vereine in den Edeka Cramer Märkten ergänzen.
Denn die neue Möglichkeit werde gut angenommen. Etwa die Hälfte der bisherigen Spenden stamme aus den traditionellen Pfandspenden, die andere Hälfte vom Aufrunden an der Kasse. „Wir erleben eine große Solidarität mit den Flutopfern und bekommen viele großzügige Spenden“, sagt Geschäftsführer Sebastian Cramer. Er hofft weiterhin, auf breite Unterstützung für die Aktion. „Wir werden die Spendensumme von Unternehmensseite am Ende noch aufstocken. Es wäre toll, wenn wir dann insgesamt 20.000 Euro überweisen könnten“, nennt er die ehrgeizige Zielmarke.
Zu dem Bündnis „Aktion Deutschland hilft“ haben sich 2001 mehrere Hilfsorganisationen zusammengeschlossen, unter anderem die Johanniter, die Malteser, der Arbeiter-Samariter-Bund und die AWO. Bei der Katastrophenhilfe nach dem Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind Einsatzkräfte von 15 Bündnispartnern vor Ort im Einsatz. Sie helfen bei den Aufräumarbeiten, sichern gefährliche Bereiche ab, unterstützen den Wiederaufbau von Schulen und sozialen Einrichtungen, leisten medizinische Versorgung, bieten psychosoziale Hilfe an und vieles mehr.
Mit den Spendengeldern werden beispielsweise Mahlzeiten für ehrenamtliche Helfer, Reinigungssets für betroffene Familien oder Bautrockner finanziert. Außerdem werden Betroffene mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Hygieneartikeln, Wasserentkeimungstabletten, Schlafsäcken und Spielzeug für Kinder versorgt. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.aktion-deutschland-hilft.de.