Überreste des Pfadinderheims werden beseitigt

Ein Abbruchunternehmen hat begonnen, die traurigen Überreste einer wiederholten Brandstiftung zum Opfer gefallenen Burgdorfer Pfadfinderheims in Sorgensen professionell zu beseitigen. (Foto: Georg Bosse)

Viel Zuspruch und Unterstützung für die Burgdorfer Pfadfinder

SORGENSEN (gb). Die Pfadfinder in Burgdorf sind momentan zum zweiten Mal innerhalb von vier Jahren ohne Heimat. Das Pfadfinderheim am Dachtmisser Weg in Sorgensen wurde in der Frühe zum 2. April dieses Jahres von einem Brandstifter nahezu in Schutt und Asche gelegt. Zu dieser Erkenntnis gelangten Ermittler der Polizei am Brandort. Besonders bestürzend: Bereits 2009 hatte ein 18-jähriger Feuerteufel das Pfadfinderheim vorsätzlich angezündet.
Die Aufräumarbeiten haben begonnen. „Wir haben vergangene Woche schon ausgemistet und sortiert. Die Pfadfinder wollen beispielsweise beim Innenausbau selbst mit Hand anlegen, um die Wiederaufbaukosten durch Eigenleistungen möglichst gering zu halten“, erklärte Monika Reißer, Vorsitzende der Christlichen Pfadfinderschaft Burgdorf. Nun ist aber erst einmal ein Abbruchunternehmen am Werk.
Mittlerweile haben die Pfadfinder erneut von vielen Seiten Zuspruch und Unterstützung erfahren. Im Rahmen ihres traditionellen Festes wollen die Sorgenser Schützen „etwas tun“ und der Heesseler SV (HSV) hat bereits den Erlös aus der Caféteria anlässlich der offiziellen Wiederinbetriebnahme seiner ebenfalls niedergebrannten Sporthalle gespendet. „Der Bauantrag ist gestellt und wir hoffen noch in diesem Jahr mit dem Wiederaufbau beginnen zu können. Und auch die Versicherung wird aller Voraussicht nach ihren vereinbarten finanziellen Vertragspflichten nachkommen“, so Monika Reißer gegenüber dem MARKTSPIEGEL.