Tütchen mit geweihter Asche

Angebot der St.-Nikolaus-Gemeinde zum Beginn der Fastenzeit

Burgdorf/Uetze (r/fh). Die St.-Nikolaus-Gemeinde hat alle Gottesdienste bis zum 6. März abgesagt. Das gilt auch für den Aschermittwoch, 17. Februar, der den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit bis Ostern markiert. Traditionell besprengt zeichnet der Pfarrer den Gläubigen an diesem Tag nach seiner Predigt mit gesegneter Asche ein Kreuz auf die Stirn. Es soll einerseits die Bereitschaft zu Umkehr und Buße zum Ausdruck bringen, aber auch den Glauben an Auferstehung und ewiges Leben.
Damit die Gemeindemitglieder trotz der Corona-Epidemie nicht ganz auf diese Tradition verzichten müssen, liegen am Aschermittwoch, 17. Februar, sowohl in der St.-Nikolaus-Kirche Burgdorf, als auch in der St.-Matthias-Kirche Uetze Tütchen mit geweihter Asche zum Abholen bereit. Wie jeden Tag sind sie von 9 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Zudem kann ab 12 Uhr auf der Internetseite
www.st-nikolaus-burgdorf.de ein ökumenischer Video-Gottesdienst mit Pastor Valentin Winnen von St. Pankratius und Pfarrer Franz Kurth von St. Nikolaus abgerufen werden.
Schon seit dem 10. Jahrhundert lässt sich die Austeilung eines Aschenkreuzes an diesem Tag historisch belegen. Die Asche ist ein Symbol für die Vergänglichkeit sowie für die Buße und Reue, und das Altes vergeht damit Neues entstehen kann. Zudem fand die Asche auch Verwendung als Reinigungsmittel und ist deshalb ein Symbol für die Reinigung der Seele.