TSV Burgdorf lässt beim OSV zwei Punkte liegen

Nun zählt in Schliekum nur ein Sieg

BURGDORF (de). Die Leistung stimmte zwar, aber das Ergebnis nicht. So lässt sich am besten das Spiel der TSV Burgdorf beim Tabellenvorletzten OSV Hannover charakterisieren, wo die Mannschaft von Trainer Volker Herfort über ein 1:1 (0:0)- Unentschieden nicht hinauskam. Die verschenkten zwei Punkte bringen die TSV Burgdorf im Kampf um die Meisterschaft in der Fußball-Landesliga noch mehr in Zugzwang.
So beträgt der Abstand zum Spitzenreiter SV Bavenstedt nach sechs Spielen bereits zehn Punkte. Um ihr hochgestecktes Ziel, zumindestens bei der Titelvergabe ein Wort mitreden zu können, noch zu verwirklichen, dürfen sich die Burgdorfer in den kommenden Spielen keinen Ausrutscher mehr erlauben. Doch handelt es sich bei den anstehenden Begegnungen immerhin um schwere Aufgaben mit Mannschaften, wie dem Aufsteiger TuSpo Schliekum, wo die TSVer am Sonntag von 15 Uhr antreten müssen. Auch die kommenden Aufgaben mit dem Heimspiel gegen den SV Ramlingen/Ehlershausen, beim TSV Mühlenfeld und zu Hause gegen Fortuna Sachsenroß Hannover sind alles andere als Selbstläufer.
Dennoch gibt sich Burgdorfs neuer Coach zuversichtlich, was seine Mannschaft betrifft. „Die Begegnung beim OSV mussten wir mit 8:1 für uns entscheiden, wenn ich nach den Chancen gehe.“
Doch verstand es seine Mannschaft nicht, den Abwehrriegel des OSV zu knacken, zumal sich die Spieler des Gegners hinten reinstellten und dann auch noch das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite hatten. Als es Richard Becker in der 70. Minute endlich gelang, mit einem fulminanten 30-Meterschuss die 1:0-Führung für die TSV Burgdorf zu erzielen, schien die Entscheidung gefallen zu sein. Doch sorgte eine Nachlässigkeit in der TSV-Abwehr dafür, dass Yannik Strunkey in der 79. Minute mit einem Kopfball zum 1:1 traf und den TSVern einen schon sicher geglaubten Sieg entriss.
„Nun müssen wir am Sonntag bei TuSpo Schliekum Versäumtes nachholen und beim Aufsteiger gewinnen“, forderte bereits Volker Herfort, für den im Sarstedter Stadtteil nur ein Sieg zählt.