TraditionalJazz Meeting mit internationaler Topband

Für die Freunde des Traditional Jazz sind die „Rod Mason’s Hot Five“ ein Muss. (Foto: Jazzfreunde Burgdorf)

„Rod Mason’s Hot Five“ spielen am 29. Oktober in Burgdorf

BURGDORF (r/jk). Dem Traditional Jazz ist am Samstag, 29. Oktober, der Abend im Jazzclub Black Horse gewidmet. In der intimen Clubatmosphäre wird dieser Gig sicher zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Der Verein Jazzfreunde Burgdorf hat „Rod Mason’s Hot Five“ zum Konzert in die Auestadt geholt. Seit über 25 Jahren sind die „Hot Five“ Europas angesagteste Band im traditionellen Jazz: Rod Mason (c, tp, voc), Andy Leggett (sax, cl, voc), John Mortimer (tb) Sean Moyses (bj) Clive Fenton (sous, voc) Ansgar Bergmann (p).
Rod Mason wurde am 28. September 1940 im englischen Plymouth geboren. Als die europäische Jazz-Szene in den 50er Jahren boomte, stieg er 1959 bei der Profi-Band „Cy Lauri Band“ ein. Weitere Stationen: „Monty Sunshine Band“, „Mr. Acker Bilk’s Paramount Jazzband“, „Dutch Swing College Band“. 1985 gründete er seine „Hot Five“. Ein Muss für Freunde des New Orleans Jazz.
Der englische Trompeter, Kornettist und Sänger hat über drei Jahrzehnte sowohl auf der heimischen Insel als auch auf dem Kontinent Jazzgeschichte mitgeschrieben. Seine Band hat in unglaublich kurzer Zeit Furore gemacht und wurde zur Festivalattraktion.
Die Musik erinnert an King Oliver's Jazzband, an Louis Armstrong's Hot Five und an Jelly Roll Morton's Red Hot Peppers. Die Truppe wird wegen ihrer virtuosen Instrumentalleistungen und perfekten Arrangements als „derzeit eine der besten Oldtime-Formationen diesseits des Atlantiks“ bezeichnet und ist vielen bekannt aus zahlreichen Fernsehsendungen wie z. B. dem ZDF-Jazzstudio.
Ein Musikkritiker wörtlich: „Das ist Europas führender Trompeter des authentischen, traditionellen Jazz, basierend auf der sprichwörtlich goldenen New-Orleans- und Chicago-Ära, mit einer brillanten Band im Stil der 20er Jahre.“
Rod Mason gilt übereinstimmend als einer der ausgereiftesten und technisch versiertesten Trompeter in der Nachfolge Armstrongs. Sein zupackendes Trompetenspiel begeistert die Zuhörer. Mason gelingt es dabei, Jazz nicht als zu pflegendes Denkmal zu präsentieren, sondern ihm neues Leben zu verleihen.
Sean Moyses zählt in Europa zu den Besten auf seinem Instrument. Er spielt seit seinem elften Lebensjahr Banjo, gefördert von seiner Familie, in der viel musiziert wurde. Er brachte es bald sowohl auf dem Ukulele-Banjo als auch der Mandoline, dem Five-String Banjo, der Gitarre und dem Plektrum Banjo zu hoher Meisterschaft und entdeckte seine Liebe zur Musik der 20er und frühen 30er Jahre. Sein Wunsch, mit dem berühmten Pasadena Roof Orchestra aufzutreten, ging bald in Erfüllung und es folgten Konzerte in England, Holland und Deutschland sowie Aufnahmen für Funk und Fernsehen. Später wechselte er ins Comedyfach und spielte für sechs Jahre bei Bob Kerr's Whoopee Band. Im Stil von Spike Jones and his City Slickers folgten Konzerte, Aufnahmen und Fernsehproduktionen in über 12 Ländern. Er konzertiert mit The Barrelhouse Jazzband, Papa Bue's Viking Jazzband, Keith Smith's Basin Street to Broadway Show, Joe Wulf's Gentlemen of Swing, Bill Ramsey u.a.
John Mortimer spielte viele Jahre in „Mr. Acker Bilk’s Paramount Jazzband“. Andy Leggetts Stationen sind: The Midnite Follies Orchestra unter der Leitung von Keith Nichols und Alan Cohen, The Pasadena Roof Orchestra, Bob Kerr's Whoopee Band, The Chris Barber Jazz & Blues Band, The Pat Halcox Allstars.
Vorverkauf (15 Euro): Baumgarten Burgdorf, Zigarrenhaus Witt, Kiosk im E-Center (Zuckerpassage, Lehrte), Bücherstube (Lehrte), Schüler (Uetze am Kreisel) und per Email: jazzfreunde-burgdorf-burgdorf@online.de.