Swingtown Jazzmen muckten gegen Mairegen an

Gut, wer wie Erst Müller (re.) möglichen Mairegen „auf dem Schirm“ gehabt hatte und trotz einiger Schauer gut beschirmt dem 19. Pfingst-Jazzfrühschoppen im Burgdorfer Schlosspark genießen konnte. (Foto: Georg Bosse)

Swingender 19. Pfingst-Jazzfrühschoppen im Burgdorfer Schlosspark

BURGDORF (gb). Am vergangenen Pfingstmontag hatte der Kulturverein „Jazzfreunde Altkreis Burgdorf“ zum traditionellen Jazzfrühschoppen die Swingtown Jazzmen (Hannover) zu Gast. Erstmals hatten die Burgdorfer Organisatoren den Gig in einen schattigeren Bereich des Schlossparks hinter der alten „Landratsvilla“ (RH II) verlegt, um sich eventuell gegen die „brütende Maisonne“ zu schützen.
Aber Besucher, die die diesjährigen Pfingsttage bei der 19. Veranstaltung ihrer Art gemütlich „ausswingen“ lassen wollten, mussten schon richtig wasserdicht sein, denn das Jazzkonzert geriet bei gelegentlichen Regengüssen doch zu einer recht feuchten Nummer. „Kann man nichts machen. Die Schauer habe ich längst mit dem „Regenradar“ auf dem Schirm gehabt“, bleib „Jazzfreund“-Vorsitzender Paul Rohde dessen ungeachtet gelassen. Lässig und gelassen blieben auch die sechs „Urgesteine der hannoverschen Jazzszene“ Siggi Gehring (sax.), Felix Hartmann (git./voc.), Klaus Raap (tb.), Bernd Senger (bass), Didi Simon (drum) und Walter Zwingmann (tromp.), die sich 1973 aus einer Jamsession heraus zu den Swingtown Jazzmen formierten. Gespielt wurde alles was Spaß macht. Traditioneller Dixieland, Swing und Mainstream standen neben Klassikern des Pop- und/oder Jazzrocks, wie beispielsweise das „Bad boy Leroy Brown“, das den meisten durch „old Blue Eye“ Frank Sinatra in den Ohren swingt.
Unter den Zuhörern war auch Musikdirektor Ernst Müller, der vielen Burgdorfern aus den beliebten AWO-Konzerten als Dirigent des Blasorchesters Langenhagen bzw. musikalischer Leiter des Hoforchesters des Prinzen von Hannover bestens bekannt ist.